Frau trinkt Wasser

Das passiert mit dem Körper, wenn man morgens auf leeren Magen Wasser trinkt

Wer gleich morgens ausreichend Wasser zu sich nimmt, hat dadurch einige Vorteile. Welche es sind, lest ihr hier.

Wasser ist für unseren Körper lebensnotwendig, denn es ist nicht nur Teil aller Körperzellen und -flüssigkeiten, sondern auch ein wichtiger Bestandteil bei Stoffwechselvorgängen und biochemischen Reaktionen. Darüber hinaus hilft Wasser bei der Regulation der Körpertemperatur und hilft den Nieren Abbauprodukte des Stoffwechsels mit dem Urin auszuscheiden. Ein wahres Lebenselixier für unseren Körper also, dass wir ausreichend zuführen sollten. Doch zu mancher Tageszeit wirkt Wasser anders auf den Körper. Morgens zum Beispiel. Was es mit euch macht, Wasser morgens auf leeren Magen zu trinken, lest ihr hier.

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Was euch erwartet:

  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Entgiftung des Körpers
  • Hilfe bei Magenverstimmungen und Sodbrennen
  • Präventivmaßnahme gegen Blasenentzündungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Ein Sattmacher
  • Besseres Hautbild
  • Glänzende Haare

Der Stoffwechsel verbessert sich

Wer in der Früh, Wasser auf leeren Magen trinkt, kurbelt die eigene Stoffwechselaktivität um einiges an und sorgt so für ein besseres Verdauungssystem. Der Energieverbrauch nach der Wasserzufuhr ist in den darauffolgenden 60 Minuten um bis zu 24 Prozent gesteigert, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausgefunden haben. Ein Tipp: Warmes Wasser zu trinken, bringt noch mehr Vorteile. Es beugt nicht nur Fältchen vor und lindert Schmerzen, sondern hilft auch beim Abnehmen.

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Der Körper wird entgiftet

In der Nacht baut unser Körper Giftstoffe ab, die natürlich ausgeschieden werden sollen. Wenn man morgens Wasser auf leeren Magen trinkt, hilft man dem Körper dabei, die schädlichen Stoffe auszuleiten. So werden eben nicht nur die Zellen durch das Wasser ausreichend versorgt, sondern auch zugleich gereinigt.

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Wasser fließt aus dem Wasserhahn in ein Glas

Warmes Wasser zu trinken, hat viele positive Auswirkungen auf den Körper.

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Hilfe bei Magenverstimmungen und Sodbrennen

Wer unter Verdauungsstörungen leidet, hat vermutlich einen erhöhten Säuregehalt im Magen. Gelangt diese Säure in die Speiseröhre, führt das nicht nur zu einem unangenehmen Geschmack im Mund. Es kann auch über einen längeren Zeitraum anhaltend, gesundheitliche Schäden hervorrufen. Wer also morgens gleich zu Wasser greift, verdünnt die Säure und beugt so Sodbrennen vor.

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Präventivmaßnahme gegen Nierensteine und Blasenentzündung

Ausreichend Wasser zu trinken ist außerdem wichtig, um Nierensteine und Blasenentzündung zu vermeiden. Denn Nierensteine entstehen, wenn sich die Kalzium- oder Harnsäuresalze im Urin nicht mehr lösen können. Das Risiko daran zu erkranken ist dementsprechend geringer, wenn der Urin möglichst verdünnt ist. Ähnlich verhält es sich bei der Blasenentzündung. Durch die vermehrte Wasserzufuhr steigt das Harnvolumen und die Erreger werden schneller aus dem Körper gespült.

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Eine vermehrte Wasserzufuhr hilft dem Körper dabei Krankheitserreger schneller auszuspülen. 

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Stärkung des Immunsystems

Auch das Immunsystem profitiert von Wasser auf leeren Magen, denn die Wasseraufnahme hilft das Lymphsystem in Balance zu halten. Darüber hinaus werden die Schleimhäute feucht gehalten, sodass sie aktiv vor Eindringen von Krankheitserregern schützen.

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Ein Sattmacher

Ihr habt direkt nach dem Aufwachen Hunger? Vielleicht ist es aber auch Durst! Denn oft wird das Hungergefühl mit Durst verwechselt. Trinkt ein Glas Wasser auf leeren Magen und lasst euch überraschen, wie lange der Hunger auf sich warten lässt.

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Wasser auf leeren Magen trinken, kann helfen besser mit dem Hungergefühl klarzukommen. 

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Schönere Haut

Zu wenig Flüssigkeit führt auf Dauer zu einem schlechteren Hautbild mit frühzeitigen Falten und großen Poren. Indem man gleich in der Früh ein Glas Wasser auf leeren Magen trinkt, unterstützt man nicht nur die Feuchtigkeitsspeicherung der Haut, sondern regt auch die Durchblutung an, wodurch die Haut mehr strahlen wird.

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Mehr Glanz für die Haare

Wer zu wenig trinkt, riskiert auch negative Auswirkungen auf das Haarwachstum. Wasser macht zu einem Viertel des Gewichts der Haare aus, weswegen sie mit Feuchtigkeit versorgt werden müssen. Unzureichende Wasserzufuhr führt daher zu dünnem und brüchigem Haar.

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Janet Teplik

Über Janet Teplik

Digital Producer bei freizeit.at. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte zog die gebürtige Deutsche nach Wien und studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Zuletzt war sie stellvertretende Chefredakteurin bei der MG Mediengruppe.

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