Was man vor und nach dem Sport essen sollte

Beim Sport braucht und verbraucht man Flüssigkeit und Energie. Beides kann leicht ersetzt werden, doch es ist keinesfalls egal, in welcher Form das passiert. Nährstoffe sind gefragt.

Sport strengt an

Wer regelmäßig Sport treibt, tut der Gesundheit einen großen Gefallen, allerdings nur, wenn man es auch richtig angeht. Sportlerinnen und Sportler brauchen Flüssigkeit, Energie und Nährstoffe. Und zwar nicht nur jene, die sich im Leistungssport bewegen, sondern auch alle, die „nur“ hobbymäßig trainieren. Denn beim Schwitzen verliert der Körper jede Menge Mineralstoffe und Flüssigkeit, die spätestens nach dem Training wieder aufgefüllt werden müssen. Je nach Temperaturen, Trainingsdauer und -intensität entsteht so ein unterschiedlicher Bedarf. Es gilt die Faustregel – je anspruchsvoller das Sportprogramm, desto akribischer sollte man vorgehen. Hat man einen Mangel an bestimmten Nährstoffen, kann sich das durch Abgeschlagenheit, Leistungseinbrüche oder auch Schwindel und Muskelkrämpfe bemerkbar machen. Abklären lassen sich solche Defizite unkompliziert und schnell beim Hausarzt.
 

Was man vor dem Sport essen sollte?

Liegt die letzte Mahlzeit schon einige Stunden zurück, sollte man vor dem Sport  noch eine Kleinigkeit essen, denn der Körper braucht Energie, um sportliche Leistungen zu vollbringen. Gut sind leichte, kohlenhydratbetonte Lebensmittel, wie eine Banane, ein kleines Müsli oder ein Proteinshake. An Sporttagen sollte man besonders auf ausgewogene Mahlzeiten und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Wenn man nicht über mehrere Stunden hinweg trainiert oder bei höheren Temperaturen unterwegs ist, braucht man bis zu einer Stunde Sport meist auch keinen Nachschub an Flüssigkeit oder Zucker.

Was man nach dem Sport essen sollte?

Die Phase nach dem Training ist besonders entscheidend. Jetzt gilt es, Nährstoffe, Flüssigkeit und Energie wieder aufzufüllen. Ein Glas Wasser, verdünnter Fruchtsaft oder bei Bedarf auch ein spezielles Elektrolyt-Getränk sind als erstes an der Reihe. Danach sollte eine ausgewogene Mahlzeit mit komplexen Kohlenhydraten und Eiweiß auf dem Teller landen. Ideal sind (Süß-)Kartoffeln und Vollkorngetreide oder Bananen, die neben Kohlenhydraten auch Kalium und Magnesium liefern. Ein paar Mandeln versorgen mit B-Vitaminen, Magnesium und gesunden Fetten, Eisen steckt wiederum in Rote Rüben, Hülsenfrüchte und rotem Fleisch. Isst man dazu noch Vitamin-C-reiches Gemüse, wie Paprika, Brokkoli oder Kraut, wird das Eisen noch besser aufgenommen. Beim Salz sollte man allgemein etwas zurückhaltend sein, nach dem Sport darf es aber durchaus ein bisschen salzig sein, um den Verlust durch das Schwitzen wieder auszugleichen. Dauerhaft sollte man auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung achten, denn auch das wird beim Sport verbraucht. Sportler  könnten auf lange Sicht auch zusätzliche Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Am besten bespricht man das mit dem Arzt.

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