Fit durch die Übergangszeit

Warum die Übergangszeit den Körper stresst und wie wir dennoch gesund durch den Jahreszeitenwechsel kommen.

Schichtarbeit. Der Herbst bringt frischere Luft, kürzere Tage und rund herum fangen die ersten wieder an, zu husten, zu schnäuzen und über Halsweh zu klagen. Gerade der Übergang von Sommer auf Herbst macht dem Immunsystem zu schaffen und auch outfittechnisch ist es nicht immer ganz so einfach. Weil in der Übergangszeit die Temperaturen oft stark schwanken können, ist es von Vorteil, sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden. Mehrere Kleidungsschichten können somit jederzeit an- und ausgezogen werden und sowohl vor dem Schwitzen als auch dem Auskühlen bewahren. Ergänzen lässt sich der Zwiebellook mit einem Schal, Tuch oder Haube, sodass man bei kühlerem Wind zusätzlich die empfindliche Halsregion schützen kann.

Vorarbeit. Damit das Immunsystem gar nicht erst geschwächt ist, sollte man regelmäßig an der Stärkung der Abwehrkräfte arbeiten. Dazu gehört eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, mit ausreichend Vitamin C, Zink und gesunden Ölen. Vitamin C findet sich vor allem in Paprika, Zink ist in Sojabohnen, Erbsen und Linsen vorhanden. Wichtig ist auch, sich regelmäßig zu bewegen – und zwar an der frischen Luft. Das stärkt die Abwehrkräfte zusätzlich, da die Atemwege noch besser durchblutet werden. Ideal sind drei Bewegungseinheiten von 30–40 Minuten pro Woche, bei moderater Leistung.

Hygiene. Last but not least – die Hygiene spielt in Sachen Ansteckung eine entscheidende Rolle. Regelmäßiges Händewaschen, vor allem nachdem man Hände geschüttelt, sich in den Öffis festgehalten oder mehrere Türklinken geöffnet hat, ist ein absolutes Muss, um sich vor Viren zu schützen. Gibt es gerade keine Möglichkeit zum Händewaschen, kann man sich mit Desinfektionstüchern, -gels und -sprays aushelfen. Und: sich selbst ab und zu etwas Gutes tun und regelmäßig zur Ruhe kommen. Denn Stress schwächt das Immunsystem und macht anfällig für Erkältungen.

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