Knight Rider in Wien: Wenn K.I.T.T. schlechte Witze erzählt

Das sprechende Kultauto kann man jetzt für Partys mieten. Fahren darf man nicht damit, reden aber schon.

Ein Mann und sein Auto kämpfen zwar nicht gegen das Unrecht – wie damals Knight Rider David Hasselhoff in der gleichnamigen Kult-Serie aus den 1980ern – dafür mit ganz viel Nostalgie gegen die Langeweile. Karl Bötel aus Wiener Neustadt (Niederösterreich) hat in mühsamer Kleinarbeit und nach monatelanger Suche nach Einzelteilen das sprechende Auto K.I.T.T. nachgebaut.

Das Ergebnis: Jeder Knopf funktioniert, jedes Licht leuchtet so, wie es sollte und das Auto spricht auch wie in der Serie, zumindest so wie in der deutschen Synchronfassung. Ein tiefgreifendes Gespräch ist nicht möglich, schließlich steckt keine echte künstliche Intelligenz dahinter, aber immerhin 120 Fragen kann man dem Auto stellen. Unter anderem: Erzählst du mir einen Witz?

Selber großer Fan

Kfz-Mechaniker Bötel hat das Auto als großer K.I.T.T.-Fan eigentlich für sich selbst gebaut, jetzt stellen er und seine Kollegin Michaela Wolf es unter dem Namen K.I.T.T. Austria aber auch allen anderen Knight-Rider-Nostalgikern zu Verfügung.

K.I.T.T. wurde in mühsamer Kleinarbeit originalgetreu nachgebaut. 

©Wolfgang Agnelli

Man kann das Auto nämlich buchen – das gilt für Veranstalter ebenso wie für Inhaber von Einkaufszentren, aber auch für Privatpersonen in ganz Österreich. Wichtig dabei ist, dass es zwar ein Auto zum Anfassen ist, man kann sich auch reinsetzen – fahren darf man damit aber nicht.

Angemeldet ist es nämlich als „Showauto“, es darf darum nur von der Garage bis zum Event fahren. Dafür muss Bötel übrigens ein eigenes Lenkrad einbauen.

Erster Auftritt in Alterlaa

Das erste Mal wird K.I.T.T. am 18. März von 11 bis 16 Uhr im Center Alterlaa (23., Anton-Baumgartner-Straße 40), einem Mini-Einkaufszentrum im 23. Bezirk in Wien, ausgestellt. Für die Besucher ist das gratis – bezahlen muss immer nur derjenige, der das Auto mietet.

Fixe Preise gibt es nicht, es hängt auch immer davon ab, wer es mieten will und vor allem wo, heißt es bei K.I.T.T. Austria (Infos: www.kitt-austria.at). Eine Privatperson im gleichen Bezirk würde für zwei Stunden circa 500 Euro bezahlen.

Humor ist nicht alles

Bleibt nur noch die Frage, welchen Witz K.I.T.T. auf Nachfrage erzählt? Es ist „Wie groß ist deine Wohnung? So groß, dass sogar eine Maus bucklig gehen muss“. Naja. In puncto Humor kann das Auto vielleicht noch ein bisschen nachlegen, seinem Kultstatus wird das aber keinen Abbruch tun.

Agnes Preusser

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