Los geht's! So können Eltern und Kinder zusammen sporteln

Angebote, die Eltern und Kinder gleichermaßen Spaß machen, sind rar. Da ist Einfallsreichtum ist gefragt.

Man möchte meinen, so etwas gibt es längst – tut es aber nicht: Wenn Eltern und Kinder zusammen sporteln wollen, müssen sie sehr einfallsreich sein.

Es gibt zwar Angebote für Eltern-Kind-Turnen: Hier bewegen sich in der Regel aber die Kleinen, und die Eltern passen auf, dass sie sich dabei nicht verletzen. Auch Mamas mit Baby im Kinderwagen oder in der Trage finden eine Reihe von Fitnessangeboten. Einige wenige Sportstudios haben sich Bewegungsprogramm für Kids einfallen lassen, damit die Eltern sporteln gehen können, während die Kids beschäftigt sind. Ansonsten schwitzen die meisten Eltern nur, wenn sie ihre Kinder neben Job und Haushalt zwischen Fußballstunden und Schwimmunterricht chauffieren und finden sonst kaum Zeit für ihre eigene Fitness.

Inspirationen

Mangels Angeboten braucht es Einfallsreichtum und Motivation, um zusammen aktiv zu werden. Hier eine Reihe von Inspirationen, die je nach Alter der Kinder angepasst werden sollten:

Tennis, Volleyball oder etwa Fußball können Erwachsene auch zusammen mit Kids spielen. Voraussetzung ist, dass der Spaß im Vordergrund steht und es nicht darum geht, Regeln durchzupeitschen oder zu gewinnen.

Manche Sportarten lassen sich einfach kombinieren: Wie wäre es etwa, mit einer Eltern-Laufrunde, während die Kinder daneben radeln?

Apropos Radfahren: Eltern können hier wie zum Beispiel auch beim Klettern an der Kletterwand ihre Schwierigkeitsstufe erhöhen.

Manchmal reicht einfach ein Ball oder etwas Musik: Beim Stopptanz oder bei alten Kinderspielen wie Mittelmandel (heute sagt man dazu Qualle Koralle) kommen Große wie Kleine ins Schwitzen und haben viel Spaß zusammen. Siehe dazu auch die Tipps unten.

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Bewährte Spiel, die gemeinsam Spaß machen

Viele dieser Bewegungsspiele wecken bei Erwachsenen Kindheitserinnerungen – die Namen der Spiele wechseln oft: 

Der Boden ist Lava: Ob drinnen oder draußen, bei diesem Hüpfspiel darf man den Boden auf keinen Fall berühren. Als feuerfeste Hüpfstation kann alles genutzt werden, was verfügbar ist: Baumstämme, Steine, Pölster, Decken, Kartons ... der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bäumchen, wechsel dich: Ein perfektes Spiel für Abwechslung beim Waldspaziergang: Bei vier Spielern werden drei Bäume ausgesucht (immer einer weniger als Teilnehmer). Jeder stellt sich zu einem Baum, der oder die Übrige ist der Jäger und ruft: „Bäumchen, wechsel dich!“ Jetzt muss jeder den Baum wechseln und zu einem der anderen ausgesuchten Bäume laufen. Wer am Ende übrig bleibt, ist der nächste Jäger. 

Affenkönig: Jeder Mitspieler bekommt einen dicken Wollfaden in die Hose gesteckt, ca. ein halber Meter davon liegt am Boden. Jetzt laufen und toben die Affen herum und versuchen, den anderen auf den Schwanz zu steigen, sodass er abreißt. Der letzte Spieler ist der Affenkönig.

Watte-Pusten: Zuerst wird eine Strecke markiert – eventuell mit Hindernissen. Dann bekommt jeder einen Strohhalm und einen Wattebausch, es wird um die Wette gepustet. Der erste Wattebausch im Ziel gewinnt.    

Laila Docekal

Über Laila Docekal

Vormals Daneshmandi, Leiterin des Lebensart Ressorts - ein Kaleidoskop von Gesundheit bis Genuss, Wissenschaft bis Reise, Mode bis Liebe, Partnerschaft und Psychologie. Seit 2007 beim KURIER, sieben Jahre lang jede Woche für den "Bodyblog" im Samstag-KURIER ein neues Fitnessangebot getestet und vorgestellt. Funfact: in diesen rund 350 Kolumnen kam nur ein einziges Mal eine Wintersportart vor - Curling. Faible für Geschichten, die das Leben schreibt und besonderes Augenmerk auf Themen, die sich um Frauen, Familien und Nachhaltigkeit drehen. Im Leben vor dem KURIER Polizeireporterin bei "Österreich" und parallel zum Studium (Publizistik, Soziologie, Kunstgeschichte) Moderatorin und Fotografin bei "W24". Bursary in Neuseeland mit Scholarship (Achtung, Kiwi-Akzent). 2013 MiA-Award für integrativen Journalismus.

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