Design der Woche: Klassischer Kandelaber neu gedacht

Der Kandelaber T8 von De Vecchi 1935 ist ein Klassiker, der ebenso dekorativ wie zeitlos ist. Auch in seinen zahlreichen Neuinterpretationen hat der Entwurf nichts von seiner Aktualität von damals eingebüßt.

Ein Klassiker neu gedacht. Der Kerzenständer T8 des Mailänder Designstudios De Vecchi 1935 wurde bereits 1947 auf der „Triennale“ Mailand ausgezeichnet. Das Original ist aus Sterling-Silber und in einer limitierten Auflage von 99 Stück pro Jahr erhältlich. Einen modernen Anstrich erhielt der geschwungene Kerzenhalter durch die Verwendung neuer Materialien, wie etwa Messing. Ein unverzichtbares Material für die Herstellung von versilberten Objekten ist auch die Basis der Neuinterpretation der Kollektion 273. MulT8 Ottone, so der Name des Modells, ist in Messing poliert und in diversen Farbvarianten erhältlich.

©De Vecchi

Der Kandelaber zählt zu den Bestsellern der historischen Marke De Vecchi Milano 1935, die für ihre Silberschmiedekunst berühmt ist. Gegründet von Bildhauer und Graveur Piero De Vecchi, der mit seinen innovativen Techniken und Konstruktionen rasch international berühmt wurde. 1962 übernahm sein Sohn Gabriele die Bearbeitung von Silber, mit dem er eine andere Beziehung zu Alltagsgegenständen herstellte, ihre traditionelle Verwendung beibehielt und sie als lebendige Elemente behandelte. Der MulT8 ist in diversen Ausführungen – auch aus bunten Seilen – im Select Store (www.select.xyz) in der Seitzergasse in Wien erhältlich. Preis ab € 250.

©De Vecchi
Nicole Zametter

Über Nicole Zametter

Die Lifestylejournalistin ist - nach Stationen beim Styria und beim News Verlag - seit Jänner 2021 beim Kurier und schreibt über Architektur, Immobilien, Wohnen & Design. Mit Trendgespür und einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik ist die Tirolerin auch im Alltag immer auf der Suche nach Geschichten und Themen. Darüber berichtet Sie auch regelmäßig in ihrer Kolumne "Mein Wohnen".

Kommentare