Gefährliche Fan-Liebe: David Beckham und Co. kämpfen gegen Stalker

David Beckham zieht gegen eine Frau vor Gericht, da sie seine Familie bedroht. Ähnliches haben auch andere Promis erlebt.

Wie würde man wohl reagieren, wenn einen plötzlich ein Brief mit absolut seltsamem Inhalt erreicht? 2016 schrieb eine Frau an Ex-Fußballstar David Beckham (46) und behauptete, die Mutter seines Nachwuchses zu sein. Um welches der vier Kinder es sich dabei handeln soll, ging aus dem Schreiben nicht hervor.

David Beckham beteuerte jedenfalls, dass die Mutter all seiner Kinder Victoria Beckham (47) sei. Wenn es dabei geblieben wäre, hätte man es als irritierendes Ereignis abtun können, doch so schnell wollte sich die Dame nicht abwimmeln lassen. Sie tauchte auf den Grundstücken der Beckhams in London und Oxfordshire auf.

Als sie dann auch noch die Schule von Tochter Harper (10) aufsuchte, reichte es. Die Beckhams erwirkten eine einstweilige Verfügung, wonach sich besagte Dame den Häusern nicht näher als auf 500 Meter nähern darf. Diese läuft aber im April aus. Deshalb findet heute, Montag, eine neuerliche Gerichtsverhandlung statt, um dauerhafte Schutzmaßnahmen einzurichten.

Auch bei der österreichischen Moderatorin Victoria Swarovski (28) ging es irgendwann nur noch mit Personenschützern. Denn im Alter von zwölf Jahren bekam Victoria Briefe mit Morddrohungen von einem Stalker, der eines Tages auch noch vor ihrer Türe stand. Erst nach vier Jahren ließ er sich abschütteln.

Victoria Swarovski

©EPA/RONALD WITTEK

Heute hat sie damit abgeschlossen. "Damals hatte ich natürlich Angst, aber heute denke ich mir: Solche Erfahrungen, auch wenn man sie ehrlich gesagt nicht braucht, machen einen nur stärker! Mädchen, denen so etwas passiert, sollten auf jeden Fall darüber sprechen und sich Hilfe suchen", so Swarovski kürzlich zum KURIER.

Eine besonders skurrile Geschichte mit einem fanatischen Fan erlebte Baywatch-Nixe Pamela Anderson (54). 2011 brach eine Frau in ihr Strandhaus in Malibu ein und durchwühlte ihre Unterwäsche. Als Anderson nach Hause kam, war aber kein einziges Teil gestohlen.

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Pamela Anderson

©APA/AFP/THOMAS SAMSON / THOMAS SAMSON

Ganz im Gegenteil, etwas wurde hinzugefügt: eine Nachricht. "Ich bin nicht lesbisch, ich möchte dich nur berühren." Zur Beruhigung von Pam hat das wohl auch eher weniger beigetragen.

Ähnlich ging es übrigens Schauspielerin Sandra Bullock (57), die sich ebenfalls mit Einbruch und Stalking auseinandersetzen musste. Der Täter konnte gefasst und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden. Er bekannte sich für "nicht schuldig", da er glaubte, mit Bullock verheiratet zu sein. "Das war eine Wahnvorstellung, aber heute glaubt er das nicht mehr", so erklärte später sein Anwalt vor Gericht.

Premiere for the film "The Lost City" in Los Angeles

Sandra Bullock

©REUTERS / MARIO ANZUONI

Hier ging es für die Stars noch einmal gut aus. Dass es aber auch ganz anders aussehen und richtig gefährlich werden kann, zeigt der Fall von „Beatles“-Star John Lennon. Mark David Chapman (heute 66) beschäftigte sich über Jahre hin obsessiv mit Lennon, lauerte ihm 1980 vor seinem Appartement in New York auf und erschoss ihn. Sechs Stunden zuvor hatte er sich ein Autogramm geholt...

Über Stefanie Weichselbaum

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