Moderatorin Barbara Schöneberger

Schöneberger: Männer werden im Alter "fürchterlich langweilig"

In einem Interview plaudert Moderatorin Barbara Schöneberger über ihr Privatleben, die Menopause und ihre Zukunftspläne.

Moderatorin Barbara Schöneberger (51) beschreibt im Interview mit der Zeitschrift Gala ihr aktuelles Lebensgefühl als ziemlich positiv: "Das war schon immer sehr befreit, weil ich lustigerweise immer altersgemäß unterwegs war." 

So habe sie zwischen 20 und 30 "so richtig Gas" gegeben und sich erst ab 30 gedacht: "Jetzt guckst du mal." Nach fünf Jahren intensiverer Suche habe sie zum richtigen Zeitpunkt dann den richtigen Mann getroffen.

Zwei Kinder

"Dann habe ich meine Kinder gekriegt. Ich wollte das so", erzählt Schöneberger offen. Seit 2009 ist sie mit dem Unternehmer Maximilian von Schierstädt verheiratet, dessen Nachnamen sie offiziell auch annahm. 2010 kam dann ihr Sohn zur Welt, 2013 folgte die gemeinsame Tochter. Sie habe auch nie das Gefühl gehabt, dass ihre Kinder ihre Freiheit nehmen würden, erklärt Schöneberger weiter. "Ich habe immer das Leben gelebt, das für mich gepasst hat. So ist es jetzt auch." 

Generell finde sie, dass Frauen im Alter besser würden, während Männer "fürchterlich langweilig und träge" würden.

Was Schöneberger an sich selbst stört

Darum sei die Menopause auch so wichtig, denn wenn diese vorbei sei, würden Frauen nochmal so richtig aufdrehen: "Das finde ich toll, denn man befindet sich ja in guter Gesellschaft. Egal, mit wem man redet, es geht allen gleich." Generell an ihrem Alter jenseits der 50 störe sie hingegen eigentlich wenig, nur äußerliche Sachen würden nerven. Zum Beispiel, dass ihre Wangen herunterhängen. 

Dafür habe sie aber einen einfachen Trick: "Ich habe mir das neulich bei diesen ganzen tollen, älteren Schauspielerinnen angeschaut. Die haben sich angewöhnt, immer zu lächeln, wenn sie in einer Talkshow sitzen. Das mache ich jetzt auch so."

Zukunftspläne von Schöneberger

Einen Plan für ihre ganz Zukunft hat Schöneberger auch schon in der Rückhand. So würde sie prinzipiell auch einen anderen Job machen: "Ich hänge nicht total am Fernsehen. Ich brauche keinen Applaus." 

Sie würde sich auch jetzt schon drei Monate im Jahr ausklinken und nach den Sommerferien denken: "Ich brauche das alles eigentlich gar nicht." Nur müsste sie etwas finden, was sie ähnlich erfüllt: "Ich würde gerne etwas anderes ausprobieren, ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, ein kleines Hotel zu betreiben."

Kommentare