Prinz Williams großer Traum: "Das Einzige, das ich noch nicht tun konnte"

Auch Thronfolger haben eben noch Wünsche, die sie sich noch nicht erfüllen konnten.

Der britische Prinz William hat kürzlich vor organisierter Kriminalität im illegalen Handel mit Wildtieren gewarnt. "Es ist ein Krieg, der nicht wirklich gesehen wird", sagte der Thronfolger im Oktober im Science Museum in London. In den vergangenen zehn Jahren hätten mehr als 1.000 Ranger in Afrika ihr Leben verloren, die versucht hätten, Wildtiere und Natur zu schützen. "Das ist wirklich furchtbar." Die Natur sei eines der größten Vermögen, das die Welt besitze, sagte William. Er selbst habe von klein auf viel von seinem Vater und Großvater darüber gelernt.

Prinz William will Gorillas sehen

Williams Engagement gegen illegalen Wildtierhandel ist nicht neu. Er setzt sich seit Jahren für den Schutz von Wildtieren ein und ist Schirmherr der Organisation Tusk Trust. Im Rahmen eines Symposiums zum Thema offenbarte William nun einen großen Wunsch. Von der anwesenden Tierärztin Gladys Kalema darauf angesprochen, William "hoffentlich einmal zu den Gorillas mitnehmen zu können", entgegnete er laut dem britischen Hello!-Magazin: "Ich würde gerne Gorillas sehen." Es sei etwa "das Einzige, das ich noch nicht tun konnte, also bin ich wirklich daran interessiert", so William.

Der Artenschutz ist eines der Herzensthemen des Prinzen. Trotz eines internationalen Handelsverbots mit Elfenbein werden etwa jedes Jahr Zehntausende afrikanische Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet. Auch Nashörner stehen im Kreuzfeuer von Wilderer. Die Hörner sind in Teilen Asiens als Medizin begehrt.

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