Warum Meghan jetzt doch royale Titel für ihre Kinder will

Sinneswandel: Ein Titel für ihre Kinder würde diesen Türen öffnen, so die Herzogin.

Als His und Her Royal Highness dürfen sich Herzogin Meghan und Prinz Harry seit ihrem Rücktritt aus dem Königshaus nicht mehr bezeichnen. Auch ihre Kinder Archie und Lilibet sind keine Königlichen Hoheiten. Ein Prinzen- bzw. Prinzessinnentitel wurde den Kindern der Sussexes bisher ebenfalls keiner verliehen - obwohl ihnen diese nach dem Tod der Queen eigentlich zuständen.

Herzogin Meghan kämpft um royalen Titel

Bereits als Meghan und Harry anlässlich des Queen-Begräbnisses in Großbritannien weilten, mehrten sich Schlagzeilen, dass sich das Ehepaar hinter den Palastmauern dafür eingesetzt haben soll, dass Archie und Lilibet royale Titel erhalten.

Meghan und Harry selbst tragen immer noch den Titel Herzogin und Herzog von Sussex - auch wenn Kritiker schon oft gefordert hatten, man sollte dem Paar nach dem sogenannten "Megxit" auch diesen aberkennen.

Meghan und Harry hingegen sollen an dem Privileg nun aber mehr denn je festhalten. Angeblich, weil sie davon überzeugt sind, dass die Titel ihre beruflichen Ambitionen fördern würden.

Und das, obwohl Meghan einmal behauptet hatte, ihr wäre ein besonderer Titel an sich nicht wichtig, wie ihr jetzt vonseiten der britischen Presse vorgeworfen wird.

Adels-Experte Neil Sean behauptet gegenüber Mirror jetzt aber, dass Meghan einen "dramatischen Sinneswandel in Bezug auf Titel" hatte.

Prinzessinnen Beatrice als Eugenie als Vorbilder?

Da die Sussexes ein gutes Verhältnis zu den Prinzessinnen Beatrice und Eugenie pflegen, habe Meghan realisiert, dass die beiden Prinzessinnen von York erheblich von ihrem Titel profitieren und dieser ihnen zahlreiche Türen öffnet.

"Meghan freundete sich sehr mit hochrangigen Mitgliedern der Monarchie an, hauptsächlich mit den Prinzessinnen Eugenie und Beatrice", so Neil Sean. "Danach erkannte Meghan, wie nützlich ein Titel sein kann, besonders wenn man sich in den richtigen Kreisen bewegen möchte."

"Sie glaubt, dass es wichtig für sie und ihre Kinder ist, die Titel zu behalten", behauptet Neil Sean.

Vor allem für ihre beiden Kinder würden sich die Sussexes deswegen standesgemäße Titel wünschen - nicht zuletzt, weil der Status HRH mit Privilegien einhergeht, wie der Gewährleistung von Personenschutz. "Nach langer Überlegung entschied Meghan, dass die Titel eine gute Sache wären. Nicht nur für sie, sondern auch für ihre beiden Kinder", wird Sean von Mirror zitiert. 

Warum Archie und Lilibet ein HRH-Titel zusteht

Lange hieß es in der Öffentlichkeit, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan freiwillig auf einen royalen Titel für ihren Sohn Archie verzichtet hätten. Im Interview mit Oprah Winfrey hatte die Herzogin dann aber behauptet, ihrem 2019 geborenen Sohn Archie Mountbatten-Windsor sei der Titel Prinz absichtlich vorenthalten worden. Nach Angaben von Chronisten stand er ihm aber zu dem Zeitpunkt gar nicht zu, weil er zu weit unten in der Thronfolge stand.

Mit dem Tod von Queen Elizabeth II änderte sich auch die Thronfolge im britischen Königshaus: Während Charles zum König gekrönt wird, rückt sein ältester Sohn William vom zweiten auf den ersten Platz. 

Von dem Rangwechsel im Königshaus sind auch Prinz Harrys und Herzogin Meghans Kinder betroffen - auch sie rutschten um einen Platz nach oben. Archie Harrison Mountbatten-Windsor ist nun auf Platz sechs. Seine Schwester Lilibet Diana Mountbatten-Windsor belegt jetzt den siebten Platz in der britischen Thronfolge. Nachdem Charles III König geworden ist, haben Archie und Lilibet Anspruch auf den Titel Königliche Hoheit. Auch einen Prinz- und Prinzessinnentitel könnten die beiden erhalten. Voraussetzung dafür ist aber, dass König Charles III dem zustimmt. Was bisher nicht erfolgt ist.

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