"Ach Gott, ich hasse es": König Charles kann über Stift-Malheur inzwischen lachen

Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken hatten das neue Staatsoberhaupt kürzlich aufgrund seines herrischen Tons kritisiert.

König Charles III kann über sein Stift-Malheur im vergangenen Monat offenbar inzwischen lachen. Er hatte kurz nach dem Tod der Queen zwei Mal innerhalb weniger Tage Nerven gezeigt: Im Internet kursierte etwa ein Video, in dem der britische Monarch schimpfte, weil offenbar ein Stift kleckste.

Am Montag besuchten der landestypisch in Schottenrock gekleidete Charles und seine Frau Camilla nun das schottische Dunfermline - wo die Unterzeichnung wohl zur Freude beider ohne Zwischenfälle klappte. Nachdem Charles sich in einem Gästebuch eingetragen hatte, scherzte er bei der Übergabe des Stiftes an seine Frau: "Diese Dinger sind so temperamentvoll."

Der neue König spielte damit auf zwei Vorfälle an, die ihn kürzlich kurzzeitig aus der Fassung gebracht hatten. Zunächst stockte Charles, als er sich in Nordirland ins Gästebuch der königlichen Residenz Hillsborough eintragen wollte. "Haben wir den 12. September?", fragte er. Als ihm gesagt wurde, dass bereits der 13. sei, sagte Charles: "Ach Gott, ich habe das falsche Datum aufgeschrieben."

Kurz danach dann der Ärger über den Stift: "Ach Gott, ich hasse es", sagte Charles zu seiner Gattin Camilla. "Schau, es verteilt sich überall, warte", antwortete sie. "Ich kann dieses blöde Ding nicht leiden. Was die immer tun, jedes verdammte Mal", schimpfte der König. Camilla signierte anschließend mit einem anderen Stift.

Zuvor hatten Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken das neue Staatsoberhaupt kritisiert. Als er seine Proklamation unterzeichnete, ärgerte sich Charles offenbar über die Position eines Tintenfässchens und forderte seine Bediensteten mit herrischer Geste auf, das Utensil umzustellen.

Dunfermline hat in diesem Jahr - anlässlich des 70-jährigen Thronjubiläums der Queen - ebenso wie mehrere andere britische Orte das Stadtrecht verliehen bekommen.

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