Schmerz lass nach: Magnesium in der Migräne-Therapie

Wer regelmäßig unter Migräne leidet, sollte neben der richtigen Akut-Therapie auch vorbeugende Maßnahmen andenken. Magnesium wird in der Migräne-Therapie als wirkungsvolle Prophylaxe eingesetzt.

Attacke

Es ist ein heftiger Schmerz, der einen völlig ausknocken kann. Wer schon einmal eine Migräne-Attacke erlebt hat, weiß, dass dies mit „normalen“ Kopfschmerzen nur wenig zu tun hat. Charakteristisch dafür ist, dass meist nur eine Seite des Kopfes betroffen ist und auch Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Geruchs- und Lichtempfindlichkeit auftreten. Arbeit und Alltagsbeschäftigungen können dann oft nicht mehr erledigt werden und bei manchen leidet auch das Sozialleben darunter.

Die Ursachen von Migräne ist nicht immer so leicht auszumachen, denn die Trigger können sehr vielfältig sein. Histaminreiche Lebensmittel, Schlafmangel, Stress oder auch hormonelle Dysbalancen sind häufige Auslöser. Für Migräne-Patienten ist es daher besonders wichtig, einen geregelten Alltag mit ausreichend Schlaf, fixen Essenszeiten und regelmäßiger Bewegung anzustreben sowie auf ihre Ernährung zu achten. Überhaupt sind gezielte Maßnahmen zur Vorbeugung dann sinnvoll und nötig, wenn man im Monat mehr als drei schwere Attacken durchlebt, die Migräne bis zu 72 Stunden anhält oder die gängigen Akut-Medikamente nicht mehr ausreichend wirken. Je nach Schwere und Häufigkeit der Migräne kommen dann unterschiedliche Methoden zum Einsatz, wie  Magnesium.

Mineralstoffe

Regelmäßig eingenommen, kann Magnesium die Anzahl der Attacken merklich reduzieren und auch die Intensität des Schmerzes verringern. Der Mineralstoff ist nämlich nicht nur am Energiestoffwechsel beteiligt, sondern hat auch in der Reizübertragung zwischen den Nerven und Muskeln eine wichtige Funktion. Wirkungsvoll ist Magnesium daher auch bei Muskelkater. Eine unzureichende Versorgung kann zu Zittern, Krämpfen und Kopfschmerzen führen, deshalb sollten Migräne-Patienten damit immer ausreichend versorgt sein. In welcher Dosierung und welche Form von Magnesium, bespricht man am besten mit dem Apotheker oder seinem Arzt. 

Abgestimmt

Neben der medikamentösen Therapie empfiehlt sich auch magnesiumreiche Ernährung.  Bananen sind dabei besonders reich an Magnesium, genauso wie Nüsse, Spinat und Vollkornprodukte. Zudem empfiehlt es sich, mit Magnesium angereichertes Mineralwasser zu trinken, besonders, wenn man Sport macht. Beim Schwitzen verliert der Körper jede Menge Mineralstoffe und Elektrolyte, die man wieder auffüllen muss. Denn ein Ungleichgewicht kann hier ebenfalls zu Kopfschmerzen führen, genauso wie Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Magnesium ist daher nicht nur für Migräne-Patienten interessant, sondern auch jene, die intensiven Sport betreiben und auch für diejenigen, die immer wieder unter Spannungskopfschmerzen leiden.

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