Wiener Linien zetteln auf Tiktok Streit mit der Badner Bahn an

Zur Tiktok-Premiere gibt es Beef zwischen den Wiener Linien und ihrer "kleine Schwester", der Badner Bahn - zur Freude der User.

Der Social-Media-Auftritt der Wiener Linien ist nun offiziell um einen Kanal reicher: Nach Facebook, Twitter und Instagram bespielt man jetzt auch Tiktok.

Für eines der ersten Videos muss gleich einmal die Badner Bahn, das kleinere Tochterunternehmen, herhalten. Der Auftakt eines Geschwisterstreits unter dem Hashtag Öffiliebe.

"Der Moment, wenn du auf die Badner Bahn umsteigen musst" so das Wiener Linien-Posting mit leidendem Smiley. Die falschen Fahrgäste verstecken ihre Gesichter, wollen beim Umsteigen lieber nicht erkannt werden.

Bei der Badner Bahn freut man sich über die Steilvorlage: "Let the games begin", so ihr Kommentar. Den größten Spaß haben aber die User, die sich als "Team Wiener Linien" oder "Team Badner Bahn" outen.

Die Badner Bahn hat bereits mit einem eigenen Video gekontert. Die Botschaft: Die große Schwester kann sich gerne melden, wenn sie Tipps braucht. Schließlicht ist man schon länger auf Tiktok und hat 3,5 Millionen Views gesammelt.

Plus 1.000 Follower für Badner Bahn

"Seit dem Posting der Wiener Linien haben wir rund 1.000 Follower dazugewonnen. Obwohl wir ein kleines Unternehmen sind, ist unser Account unter den Verkehrsbetrieben inzwischen einer der größten im deutschsprachigen Raum", ist man auf KURIER-Anfrage stolz.

Dass man von den Wiener Linien erwähnt wird, sieht man als Kompliment: "Große Geschwister necken die kleineren eben gerne und im Gegensatz zu den Wiener Linien haben wir keine eigenes Social-Media-Team."

"Die Badner Bahn muss sich nicht fürchten, dass wir sie jeden Tag ärgern. Aber was sich liebt, das neckt sich", so eine Sprecherin der Wiener Linien zum KURIER. Das Unternehmen ist schon länger für humorvolle Postings bekannt, vor allem wegen des Umgangs mit negativen Kommentaren.

Zum Internationalen Tag des Kusses im Jahr 2019 bekamen alle Hater ein Bussi. Den Ärger mancher Fahrgäste über die Maskenpflicht verarbeitete man 2020 auf YouTube und ließ Mitarbeiter negative Kommentare vorlesen.

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