Wie Ross Antony seine Oma weiterleben lässt und was er vom Dschungelcamp hält

Der beliebte deutsche Schlagerstar hat jetzt ein Backbuch herausgebracht und spricht über Harald Glööckler und Tara.

Der Begriff „Multitalent“ wird ja oft schon inflationär gebraucht – bei Schlagerstar Ross Antony (47) passt das aber auf alle Fälle. Er kann nicht nur singen, moderieren, tanzen, schauspielern, Bücher schreiben – sondern auch noch richtig gut backen.

Beim Promi-Backen auf Sat.1 hat er es bis ins Finale geschafft, mit seinen Social-Media-Fans dann sein Können und Rezepte geteilt und jetzt auch ein Backbuch herausgebracht (Edition Michael Fischer/EMF Verlag; 22,70 Euro).

„Ich habe immer sehr gerne gebacken in meinem Leben. Früher immer mit meiner Oma und meiner Mutter. Meine Oma hat ihre Rezepte immer in so ein Notizbuch aufgeschrieben und irgendwann ging das zu meiner Mutter weiter und dann von meiner Mutter zu mir“, erzählt er im KURIER-Talk.

Das ganze Video:

Video: KURIER Talk mit Ross Antony

„Es war ein Hobby von mir und ist wirklich meine zweite Leidenschaft. Ich liebe es, in der Küche zu stehen und zu backen, und das will ich auch gerne teilen. Ich habe schon das Gefühl, dass durch das Backbuch meine Oma noch weiterlebt und das finde ich schön.“

Überhaupt hat seine Großmutter immer schon an ihn geglaubt und war neben seinem Vater sein größter Fan. „Sie hat mir immer den Weg gezeigt, wir waren stundenlang zusammen unterwegs.“

Das Backbuch ist übrigens schon jetzt so ein Erfolg, dass im August eine „Weihnachten mit Ross“-Version herauskommen wird.

Ross Antony im Gespräch mit KURIER-Redakteurin Lisa Trompisch

©Kurier/Juerg Christandl

Im April/Mai steht dann eine Tour mit Florian Silbereisen (40) an, die ihn auch nach Wien führen wird.

„Da freue ich mich total drauf, weil Wien ist für mich wie ein zweites Zuhause. Ich bin so gerne hier und kenne schon einige Leute. Ich freue mich, wenn ich wieder hierherkomme, die Atmosphäre ist wirklich toll hier und ich genieße das. Wenn ich in Österreich unterwegs bin, hänge ich immer ein paar Tage mehr dran, damit ich das alles genießen kann.“

Als Dschungelcamp-König 2008 verfolgt er natürlich auch die aktuelle Staffel, wo Österreicherin Tara (28) mitmischt. „Wir wollen alle sehen, was sich zwischen Tara und Filip entwickelt, wäre natürlich schön. Ich kenne Tara von damals, als sie in Österreich war und was sie alles gemacht hat und wo wir alle köstlich mitgelacht haben vor dem Fernseher.“

Besonders berührt ist er von der Ehrlichkeit von Designer Harald Glööckler (56). „Ich finde, dass er so schnell so offen war – und er weiß ja, dass er vor den Kameras sitzt – und erzählt uns von seinem Leben. Er hat bei mir sehr viele Sympathiepunkte gewonnen. Ich glaube, er hat nicht so ein leichtes Leben, wie alle gedacht haben. Natürlich hat er sehr viel Erfolg, aber das mit seiner Kindheit und jetzt mit seiner Beziehung… da muss ich sagen, ein großes Lob, dass er das jetzt so rauslässt. Und für ihn ist das eine Art Therapie.“

Seine eigene Dschungelzeit sieht Ross Antony als „die besten 17 Tage meines Lebens.“ „Wenn mich Leute fragen, ob ich es bereue, dass ich in den Dschungel gegangen bin – null! Ich konnte in dem Moment auf mich fokussieren und Prioritäten richtig setzen, was mir wichtig war. Es ist eine Art Therapie.“

Warum er gerne einmal im „Bergdoktor“ mitspielen würde, wie besonders seine Teilnahme bei „The Masked Singer“ war und was sein ultimatives Lieblingsrezept ist, sehen Sie im Video oben.

Lisa Trompisch

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