Prinzessin Eugenie, Prinzessin Beatrice, Prinz William und Herzogin Kate (von links nach rechts)

Prinzessinnen Beatrice & Eugenie "haben Mühe, mit Prinz William herzlich zu bleiben"

Prinz Andrew soll ein Mitgrund für das angespannte Verhältnis sein.

Das Verhältnis der britischen Prinzessinen Eugenie und Beatrice zu ihrem Onkel Prinz Charles und Prinz William soll aktuell angespannt sein. Der Grund sei deren Entscheidung, ihren Vater Prinz Andrew von offiziellen Veranstaltungen auszuschließen.

Andrew weg vom Fenster

Charles und William sind Berichten zufolge diejenigen Royals, die am entschiedensten gegen Andrews Wiedereingliederung in das öffentliche Leben sind. Dies soll Beatrice und Eugenie sauer aufstoßen, meint der Adelsexperte Neil Sean gegenüber Express.co.uk. "Laut sehr guten Quellen haben die Prinzessinnen Mühe, mit Prinz William, Catherine und Charles herzlich zu bleiben." Der Grund sei ein Abkommen von William, der Queen und Charles, durch das Andrew nach der Schmach der letzten Jahre von seinen königlichen Pflichten entbunden wurde. Seine und Schirmherrschaften musste er ebenfalls niederlegen.

"Prinz William und Charles tun dies zum Wohle der Monarchie. Sie wissen, was die Bevölkerung über Andrew denkt, nämlich dass er sich endgültig aus dem öffentlichen Leben zurückziehen sollte." Zudem soll Charles nach seiner Thronbesteigung eine schlanke Monarchie planen - was für die beiden Schwestern heißen würde, dass sie an Bedeutung verlieren könnten.

Nach seinen Verstrickungen in einen Missbrauchsskandal wurden für den britischen Queen-Sohn Andrew zuletzt unter anderem zum Geburtstag keine Flaggen mehr auf britischen Regierungsgebäuden gehisst. Allerdings wurden auch die anderen Kinder der Queen - mit Ausnahme von Prinz Charles sowie Prinz William und Kate - von der Liste derer genommen, für die an ihren Ehrentagen die Union-Jack-Beflaggung angeordnet ist, wie die Nachrichtenagentur PA am meldete.

Im Februar hatte im Missbrauchsskandal ein millionenschwerer Vergleich mit der US-Klägerin Virginia Giuffre Andrew erneut negative Schlagzeilen beschert.

Ob Prinz Andrew nun in der Öffentlichkeit auftreten oder gewürdigt werden sollte, ist ein kontroverses Thema, das die Royals immer wieder umtreibt. Für Unverständnis sorgte bei manchen, dass sich Queen Elizabeth II. beim offiziellen Gedenkgottesdienst im Frühjahr von Andrew zu ihrem Platz begleiten ließ. Beim Auftritt auf dem Balkon nach der "Trooping the Colour"-Parade zum Thronjubiläum Anfang Juni durfte der zweitälteste Queen-Sohn jedoch nicht dabei sein.

Kommentare