Lust auf Libanesisch? So schmeckt's im "Al Zaytouna" im 1. Bezirk
Betretet die Welt der authentischen libanesischen Küche. Vom verlockenden Duft des frisch gebackenen Brotes bis hin zu den reichen und herzhaften Aromen der Signature-Mezze-Platten.
Kontakt
Libanon, ein Paradies, das durch Kriege, Bürgerkriege, Warlords und Korruption in unregierbares Chaos gestürzt wurde. Dementsprechend ist die Zahl der nicht im Libanon lebenden Libanesen bei Weitem höher als die aktuelle Einwohnerzahl des Landes. 2016 eröffnete eine Gruppe libanesischer Unternehmer das Restaurant "Al Zaytouna“ im dritten Bezirk und bot dort libanesische Küche in verlässlicher Qualität an.
Beschreibung
€
libanesisch
78 von 100
Nun gingen sie einen Schritt weiter und übernahmen das ehemalige "Indochine 21“, zwischenzeitlich "Mercado“, am Stubenring und verpassten dem riesigen Restaurant ein strahlend helles, orientalisches Palast-Outfit. Die Auswahl an kalten und warmen Vorspeisen ist riesig, die Portionsgröße eher auf Gruppen ausgelegt, die dann traditionsgemäß ein Dutzend davon wählen.
Als Paar oder Einzelperson hat man da leider schlechte Karten. Wie auch immer, Tabbouleh, der wunderbare Petersilien-Tomaten-Bulgur-Salat, der ja leider oft mit Bulgur gestreckt wird, besteht hier fast nur aus Petersilie (7,20 €), Hommus Bil Lahme, cremiger Hummus mit gebratenen Lammfilet-Stückchen und Pinienkernen, ist herrlich (9,90 €), Mohammara, die Paprika-Walnuss-Paste ist nicht die beste, die ich in Wien je aß, aber sehr gut (€ 7,50).
Gegrillte Spieße werden routiniert beherrscht, die gemischte Version aus Lamm, Huhn und Faschiertem ist zu empfehlen, das Huhn saftig, das Lamm schmeckt nach echtem Lamm (21,90 €). Kleiner Hinweis: Die Kellner kommen nicht wie bei uns gewohnt automatisch zu Tisch, reagieren aber sofort auf Handzeichen.
Bewertung
37 von 50
7 von 10
12 von 15
22 von 25