
So schmeckt's im Steakhouse "Heat" im 2. Bezirk in Wien
Fitnessstudio-Besitzer und Bodybuilder Andreas Pürzel betreibt ein neues Lokal im 2. Bezirk in Wien.
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Die Waterfront, eine vor drei Jahren eröffnete Trabantenstadt am Wiener Handelskai, füllt sich schön langsam mit Leben. Für das erste Restaurant des Areals war es nach kurzer Zeit allerdings auch schon wieder vorbei: Das "Anabol" des Fitnessstudio-Besitzers und Bodybuilders Andreas Pürzel, in dem man sich Gerichte nach Gusto und Trainingsplan zusammenstellen lassen konnte, machte bald wieder zu.
Beschreibung
€€€
Weltküche
74 von 100
Nun startete Pürzel ein Nachfolgeprojekt, das neben Muskelmännern wohl auch einem breiteren Publikum gefallen könnte: "Heat", ein Steakhouse. Am modernen Design musste nicht viel geändert werden, geändert wurde leider auch nicht das überall ähnliche Steakhouse-Konzept, fast nur die sündteuren Teile aus dem Rinderrücken anzubieten, und das in riesigen Portionen.
Kein günstigeres und zugleich köstliches Flank-, kein Flat Iron-, kein Hüftsteak, von hanging tender oder Skirt Steak ganz zu schweigen – also isst man halt auch hier Filet, Hochrippe oder Beiried. Bei den Vorspeisen ist durchaus eine gewisse Ambition feststellbar, Ceviche von der Rotgarnele ist allerdings etwas gar süß angelegt, mit einer Portion "Ceviche-Sorbet" noch dazu (14 €).
Die 250 Gramm-Beiried vom X.O. Beef war einigermaßen korrekt medium gebraten, warum Fleisch einer alten Milchkuh so teuer sein muss, ist die andere Frage (55 €), gegrillter Babymais erwies sich als üppige, unterschiedlich marinierte, aber gar nicht schlechte Beilage (5 €). Die Weinkarte hat eher symbolischen Charakter, die Servietten sind aus Papier, Steakmesser gibt es keine, frisches Besteck zum Steak erst recht nicht.
Bewertung
38 von 50
5 von 10
9 von 15
22 von 25