Metal-Musiker Matthew Scar sieht Heath Ledger zum Verwechseln ähnlich

Manche Fans glauben, er sei sogar der Geist des verstorbenen Hollywood-Stars.

Das ist doch, aber das kann ja gar nicht sein ...? So oder so ähnlich geht es dem italienischen Metal-Musiker Matthew Scar (30) immer wieder, denn er schaut dem 2008 an einer Überdosis verstorbenen Hollywood-Star Heath Ledger so richtig ähnlich. Leute starren ihn an und wollen ein Bild mit ihm.

„Normalerweise sagen sie als Erstes, wenn sie auf mich zukommen: ,Tut mir leid, ich weiß, dass du das oft hörst, aber weißt du, wie du aussiehst?’“, erzählt er der Plattform NeedToKnow.Online.

Geistersichtung

„Viele Leute haben mir gesagt, dass sie in den sozialen Medien gescrollt haben und aufhören mussten, weil sie dachten, sie hätten einen Geist gesehen“, so Scar, der mittlerweile über 70.000 Follower auf Tiktok hat.

Hollywood-Star Heath Ledger ist 2008 verstorben

©REUTERS/REUTERS/ERIC THAYER

Früher war dem gebürtigen Italiener die Ähnlichkeit gar nicht bewusst, erst als er ins australische Perth (dem Geburtsort von Heath Ledger) gezogen ist, habe ihn ein Mädchen darauf hingewiesen. Jetzt hat ihm das sogar einen Auftritt im Film „Fatal Addiction“, der im Dezember 2022 auf Streaming-Plattformen anlaufen soll, eingebracht.

„Ich habe einfach einen Anruf von einer Lookalikes-Agentur erhalten und sie haben gefragt, ob ich als Heath in einem Film mitspielen möchte. Es hat großen Spaß gemacht, an einem Filmset zu sein“, erzählt der Musiker, der mittlerweile in London lebt.

Getroffen hat er den Hollywood-Star nie persönlich, ist ihm aber irgendwie auch dankbar. „Ich weiß nicht, ob er mich hören kann, aber ich habe das Gefühl, ich schulde ihm etwas – im Grunde liebe ich den Typen.“

Seine Ähnlichkeit mit Ledger habe ihm die Gelegenheit gegeben, Dinge zu tun, die sich sonst so vielleicht nie ergeben hätten.

„Ich liebte ihn als Joker und in Brokeback Mountain sowie Candy. Und seine Fähigkeit, in jedem Film einen anderen Charakter zu spielen, ist unglaublich“, meint Scar. „Es ist eine Schande, dass er nicht mehr bei uns ist, und ich bin sicher, wenn er es wäre, hätte er uns noch viele weitere preisgekrönte Auftritte beschert.“

Weitere Filmangebote hat der Metal-Musiker noch nicht bekommen, was ihn aber gar nicht so stört, „denn wenn ich ehrlich bin, konzentriere ich mich auf meinen eigenen Erfolg.“

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