Kostspielige Andenken: Neue Auktion von Lagerfeld-Nachlass

Nach Monaco und Paris diesmal in Köln. Der Schätzwert für alle rund 480 Lose liegt bei etwa 700.000 Euro.

Die berühmten fingerlosen Handschuhe, ein Karl-Lagerfeld-Teddybär, ein Porträt mit seiner Katze Choupette: Das sind nur drei Beispiele aus dem Nachlass der Mode-Ikone Karl Lagerfeld, die ab kommendem Donnerstag im Auktionshaus Sotheby's in Köln zunächst besichtigt werden können. Insgesamt 233 Lose werden in zwei Live-Auktionen angeboten. Versteigert werden die Objekte in einer Abendauktion am 4. Mai und einer Tagesauktion am 5. Mai. Weitere 250 Lose kommen vom 29. April bis 6. Mai online zur Versteigerung.

Zwei Tranchen des Lagerfeld-Nachlasses waren bereits im vergangenen Jahr in Monaco und Paris versteigert worden. Sie hatten zusammen 18,2 Millionen Euro erbracht, das Vierfache der Vorabschätzung.

Diesmal liegt der Vorab-Schätzwert für die rund 480 Lose bei etwa 700.000 Euro. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 50 und 80.000 Euro. Die meisten Objekte stammen aus Lagerfelds letztem Wohnsitz im französischen Louveciennes bei Versailles. Die Villa aus dem 18. Jahrhundert war vor allem mit Möbeln und Werbeplakaten aus seiner Heimat ausgestattet. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, darunter auch eine bedeutende Sammlung deutscher Werbeplakate.

Versteigert werden unter anderem Möbel des Architekten und Designers Bruno Paul. Dazu kommen dunkle Sonnenbrillen, Anzugjacken, Schuhe und ein Ensemble des Zubehörs seiner Katze Choupette, die ihm in seinen letzten acht Lebensjahren Gesellschaft leistete.

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