Kritik zu "Hotel Transsilvanien 4": Es bleibt in der Familie

Graf Dracula wird ein Mensch, sein Schwiegersohn ein Monster in "Hotel Transsilvanien: Eine Monster Verwandlung“ (Prime Video)

Graf Dracula hat sich noch immer nicht daran gewöhnt, dass sein Schwiegersohn Johnny ein Mensch und kein Monster ist.

Der Besitzer des Hotels Transsilvanien – einem Wellness-Ort für Frankenstein, Werwölfe, Mumien und andere Stars gängiger Horror-Movies – wollte im vierten Teil „Hotel Transsilvanien: Eine Monster Verwandlung“ eigentlich in Pension gehen. Doch die Vorstellung, dass Johnny das Hotel übernehmen könnte, behagt Dracula nicht. Er macht im letzten Moment einen Rückzieher und erklärt, dass nur echte Monster erbberechtigt seien.

Johnny lässt sich daraufhin von einem „Monsterfizierungsstrahl“ in einen grün-orangen Drachen verwandeln, während Drac versehentlich zum Menschen mutiert – mit Bierbauch und schütterem Haar. Auch andere Monster verwandeln sich: Der unsichtbare Mann entpuppt sich als Nackerpatzl und Frankenstein wächst eine Föhnwelle.

Wo sich im ersten Film noch schlagfertige Dialoge mit visuell gewitzten Details vergnügten, verpulvert eine hektische Reise durch den Dschungel das Restpotenzial an guten Ideen. Zeit für die Pension.

Überraschende Mutationen in "Hotel Transsilvanien: Eine Monster Verwandlung“

©Sony Pictures Animation
Alexandra Seibel

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Alexandra Seibel schreibt über Film, wenn sie nicht gerade im Kino sitzt.

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