Filmkritik zu "EO": Wechselhaftes Schicksal aus der Sicht eines Esels

In Jerzy Skolimowksis experimentell erzähltem, berührendem Drama "EO" ist der Held der Geschichte ein sardischer Esel

Nur ein einziges Mal in seinem Leben hätte er im Kino weinen müssen, erzählt der polnische Regisseur Jerzy Skolimowski („Essential Killing“): Und das war in Robert Bressons „Zum Beispiel Balthasar“. Der Leidensweg des Esels Balthasar ist herzzerreißend und inspirierte Skolimowski, aus der Perspektive eines Esels namens EO eine wechselhafte Geschichte aus Mitteleuropa zu erzählen.

EO beginnt seine Karriere als Zirkusesel und wechselt dann seine Besitzer: Er begegnet freundlichen Menschen ebenso wie aggressiven Hooligans, Priestern wie auch Isabelle Huppert. Leben und Sterben aus Sicht eines Esels – absolut berührend.

INFO: POL/I 2022. 88 Min. Von Jerzy Skolimowski. Mit Isabelle Huppert, Sandra Drzymalska.

Alexandra Seibel

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Alexandra Seibel schreibt über Film, wenn sie nicht gerade im Kino sitzt.

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