Mama Rauchs Apfelschlangerl

Apfelschlangerl von Haubenkoch Richard Rauch's Mama.

Das schmeckt nach Herbst: Köstliche Apfelschlangerl nach dem Rezept von Haubenkoch Richard Rauch's Mama.

Überblick

Portion

1 Blech

Kochzeit

30 min (+ Kühl- und Backzeit)

Schwierigkeit

medium

Von Caroline Bischof

Das mindestens genauso gute Pendant zum Apfelstrudel wird mit Mürbteig gemacht. 

Zutaten

Portionen

1

glattes Weizenmehl (plus Mehl zum Arbeiten)

weiche Butter

Staubzucker

Salz

Dotter

Milch

säuerliche Äpfel (z.B. Topaz, Elstar, Kronprinz Rudolf)

Msp. gemahlener Ceylon-Zimt

Msp. Macis

Kristallzucker

Rumrosinen (siehe unten)

Saft von Zitrone

Staubzucker zum Bestreuen

1 / Mürbteig vorbereiten

Für den Teig der Reihe nach Mehl, weiche Butter, Staubzucker und Salz in den Rührkessel der Küchenmaschine geben, zum Schluss Dotter und Milch. Mit dem Flachrührer zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln, 3 Stunden durchkühlen lassen.

2 / Füllung vorbereiten

Für die Fülle Äpfel schälen und vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Viertel quer in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Zimt, Macis, Zucker, Rumrosinen und Zitronensaft mischen. Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

3 / Füllen und Belegen

Teig auf Backpapier rechteckig 1–2 mm dick ausrollen und mit Hilfe eines Rollholzes auf ein
Blech legen. Überflüssigen Teig wegschneiden. Mit der Apfelfülle belegen. Restlichen Mürbteig zusammenkneten, ausrollen, mit einem gewellten Teigrad in Streifen schneiden. Apfelfülle gitterförmig damit belegen.

4 / Backen und Servieren

Auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten goldbraun
backen. Leicht überkühlen lassen und mit Staubzucker
bestreuen.

Richard Rauchs Küchentricks

  • Rumrosinen selber machen. Für Rumrosinen 200 g Rosinen in 200 ml Läuterzucker (150 g Zucker in 150 ml Wasser auflösen und aufkochen) aufkochen, 200 ml braunen Rum (60 %) dazugeben. In ein Glas füllen und 1 Tag stehen lassen. Passen auch für Apfelstrudel, Topfenstrudel, Bratapfelmus, Grießschmarren oder Kaiserschmarren!
  • Was ist Macis? Macis taucht meist als Muskatblüte in Rezepten auf. Das ist botanisch falsch, denn es handelt sich dabei um den Samenmantel, nicht die Blüte der Muskatnuss.Von außen sieht die Frucht aus wie eine Marille. Das harte Fruchtfleisch wird in den Herkunftsländern, z.B. Malaysia, zu frischem Saft gepresst. Im Inneren der Frucht sieht man den im frischen
    Zustand leuchtend roten Samenmantel (Macis), der die noch von einer dünnen, harten Schale umgebene eigentliche Muskatnuss in Netzform umhüllt. Macis wird im getrockneten Zustand gelborange und ganz oder gemahlen angeboten. Es ist ähnlich, aber etwas milder im Aroma als Muskatnuss und wurde früher häufig in Weihnachtsgebäck, aber auch für Fleischgerichte verwendet. Unverzichtbar ist es nach wie vor im Brät der Münchner  Weißwurst.
  • Dazu trinken Sie am Besten Kafee oder kalte Milch. Außerdem passen Hollerröster oder Bratapfelmus aus dem selben Kochbuch bestens dazu.
©Joerg Lehmann/Brandstätter Verlag

Zum Buch

"Die Jahreszeiten-Kochschule Herbst"
von Richard Rauch und Katharina Seiser
Verlag: Brandstätter
erhältlich z.B. auf Amazon