Buta Shogayaki: Pfannengerührtes Schweinefleisch mit Ingwersauce von Tim Anderson

Herzhaft und einfach: Dieses Gericht ist steht schneller auf dem Tisch, als der Lieferservice kommen kann!

Überblick

Kochzeit

1 Stunde inkl. Kühlzeit

Schwierigkeit

leicht

von Caroline Bischof

"Ich erinnere mich, dieses Gericht in Japan oft als schnellen Mittagsimbiss gegessen zu haben, aber es eignet sich nicht weniger gut als Hauptmahlzeit – und blitzschnell zubereitet ist es auch", erzählt Tim Anderson. "Die Ingwersauce harmoniert übrigens auch mit vielen anderen Zubereitungen. Probieren Sie es mal als Marinade für Hähnchen oder zum Glasieren von Fisch."

Außerdem verrät uns Tim Anderson unten einige seiner Küchentricks, damit das Gericht auch wirklich gelingt.

Zutaten

Portionen

4

Schweinebauch ohne Schwarte

frischer Ingwer, geschält und quer zur Faser dünn geschnitten

Sojasauce

Mirin

Sake

Ketchup

Sesamöl

Pflanzenöl

Spitzkohl, in Streifen geschnitten

Bohnensprossen

Frühlingszwiebeln, in feine Röllchen geschnitten

geröstete Sesamsamen zum Garnieren

1 / Vorbereitungen

Den Schweinebauch der Länge nach halbieren und für 30-45 Minuten ins Gefrierfach legen, damit er fester wird. Anschließend in ganz dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer mit Sojasauce, Mirin, dem Sake, Ketchup und Sesamöl im Mixer pürieren. Falls Sie keinen haben, können Sie den Ingwer auch fein reiben und mit den anderen Zutaten verrühren.

2 / Braten, und fertig!

Das Pflanzenöl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen, Fleisch und Kohl hineingeben und 3-4 Minuten pfannenrühren. Die Bohnensprossen und die Ingwersauce hinzufügen und weiter unter Rühren garen, bis die Sprossen etwas weicher geworden sind und alles rundherum mit Sauce überzogen ist. Mit den Frühlingszwiebeln und geröstetem Sesam bestreuen und mit Reis servieren.

©DK Verlag

Über das Buch

Japaneasy

von Tim Anderson
Verlag: DK / Penguin Random House
erhältlich z.B. auf Amazon

/ Tim Andersons Küchentricks

  • Kauf der richtigen Wok-Pfanne: "Kaufen Sie keine 'Antihaft'-Woks, die Beschichtung hält der hohen Hitze und der Belastungen der richtigen Wok-Küche nicht stand. Am besten sind Woks aus Kohlenstoffstahl - die Pfanne sollte sich schwer anfühlen und einen runden Boden haben. Am wichtigsten ist das "Einbrennen" des Woks, Anleitungen dazu finden Sie im Internet. Ihren eingebrannten Wok sollten Sie dann häufig verwenden und gut pflegen: Nie mit Seife oder Reinigungsmitteln waschen und nur wegräumen, wenn er völlig trocken ist!"
  • Der richtige Sake: "Es gibt enorme Qualitätsunterschiede bei Sake, aber für dieses Gericht (und für die allermeisten anderen) brauchen Sie nur minderwertigen Sake (futsu-shu oder gewöhnlicher Sake genannt) oder Kochsake (ryori-shu). Diese Sake-Sorten sind rau und nicht so angenehm zu trinken, aber sie geben ein feines Koji-Aroma ab, ohne unerwünschte Aromen ins Gericht einzubringen."
  • Das passende Getränk: "Zu einem einfachen Gericht wie dem Pfannengerührten Schweinefleisch passt eisgekühlter Mugi-cha oder Gerstentee. Der ist eigentlich kein Tee, sondern ein Aufguss aus dunkel gerösteten Gerstenkörnern. Schmeckt ein bisschen wie Bier, ist aber weniger bitter."