Studie zeigt: Sex wirkt sich positiv auf das weibliche Gehirn aus

Je häufiger Frauen Sex haben, desto größer ist ihr Gehirnwachstum. Das zeigt nun ein eine Untersuchung der Berliner Charité.

Noch ein Grund mehr, sich öfter mit dem Partner zu vergnügen: Laut einer Studie der Charité wirkt sich das Liebesspiel positiv auf das weibliche Gehirn aus. Konkret bedeutet das, dass Frauen, die öfter Sex haben, ein stärkeres Gehirnwachstum aufweisen. Außerdem gibt es laut den Wissenschaftlern eine spezielle Region im Gehirn, die eng mit Berührungen im Intimbereich bei Frauen verbunden ist. 

Je häufiger Frauen Sex haben, desto stärker ist ihr Gehirnwachstum.

©Getty Images

Für die Studie wurde die Klitoris von insgesamt 20 Frauen zwischen 18 und 45 Jahren mit einem vibrierenden Gegenstand erregt. Zur selben Zeit untersuchten die Wissenschaftler die Hirnfrequenzen der Teilnehmer. Fazit: Das Liebesspiel im Kopf findet im somatosensorischen Kortex - einer Region der Großhirnrinde - statt. Außerdem wurden die Frauen gefragt, wie oft sie im vergangenen Jahr Sex hatten. Und tatsächlich: Je höher die Anzahl ausfiel, desto mehr Gehirnmasse stellten die Forscher bei den Probandinnen fest. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der betroffene Teil des Gehirns wie ein Muskel trainiert werden kann.

Also für alle, die auf Gehirnjogging stehen, ihr wisst was ihr zu tun habt!

Stephanie Angerer

Über Stephanie Angerer

Social Media-Redakteurin bei der freizeit. Stephanie Angerer ist 23 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Tirol. Nach einer Zwischenstation in der Lokalredaktion bei der Kronenzeitung Salzburg übersiedelte sie nach Wien zur freizeit-Redaktion. Dort ist sie nun seit August für die Social Media Kanäle zuständig und schreibt Texte für freizeit.at.

Kommentare