Diese süße Zutat isst man in Kolumbien traditionell zum Rührei

Diese süße Zutat isst man in Kolumbien traditionell zur Eierspeis

Rührei mit Speck oder Zwiebeln, das kann jeder. Doch in Kolumbien oder bei den alten Römern hat man eine andere Zutat gerne mit der Eierspeis kombiniert.

Wer morgens gerne ein herzhaftes Frühstück essen will, kennt es: Kaum aufgestanden tun sich vor einem schier endlose Möglichkeiten auf. Lieber Eierspeis, Spiegelei, oder Omelette? Mit Speck oder Käse? Mineralwasser oder doch lieber viel Sahne unterrühren für die Textur? Eine etwas ungewöhnliche Variante wird traditionell in Kolumbien zubereitet. Welche Zutat dabei nicht fehlen darf, erfahrt ihr hier.

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Seit Jahrtausenden konsumieren wir Menschen Eier, in allen möglichen Variationen. Eine etwas ungewöhnliche Zutat zum Ei ist Honig dann aber doch. Anscheinend mochte es beispielsweise der berühmte Physiker Albert Einstein, wenn sein Rührei in etwas Öl und Honig angebraten wurde. Eine seltsame Kombination? Nicht so seltsam, wie sie auf den ersten Blick scheint. Denn in Kolumbien auf der Insel San Andrés isst man diese Kombination aus einer langen Tradition heraus. Dort nennt man sie "Huevos Fritos con Miel", was übersetzt "Gebratene Eier mit Honig" bedeutet. Dazu bereitet man seine Eierspeise wie gewohnt in der Pfanne zu und gibt außerdem noch etwas Honig obendrüber.

Doch die Methode, Eier mit Honig zu kombinieren, lässt sich noch weiter in der Geschichte zurückverfolgen. Die bekannteste Variante ist wohl das Rezept "Armer Ritter", das sich bis zu den alten Römern zurückverfolgen lässt. Doch im ältesten erhalten gebliebenen Kochbuch der Römer, dem "De Re Coquinaria", findet sich auch das Rezept "ova spongia ex lacte". Das bezieht sich auf eine Eierspeise mit Milch, doch das Besondere ist, dass sie am Ende mit schwarzem Pfeffer und Honig serviert wird. Eine interessante Abwechslung für Feinschmecker.

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