Kampf dem Staub: 6 schnelle Tricks für jeden Haushalt

Eine der lästigsten Aufgaben beim Putzen ist Staubwischen. Wir verraten, wie man ihn reduziert und loswird.

Niemand sieht gerne eine Staubschicht auf seinen Möbeln oder Lurch, der sich auf dem Holzboden sammelt. Um dem Staub ein für alle Mal den Kampf anzusagen, haben wir einige Tipps zusammengetragen, wie ihr den lästigen „Mitbewohner“ loswerdet und vorbeugt, dass er sich ungehindert breitmacht.

Der Eingangsbereich

Teppichböden im Eingangsbereich sind die Geheimwaffe im Kampf gegen das Eindringen von Staub und Schmutz. Deshalb findet man sie auch immer im Eingangsbereich von Hotels und großen Büros. Einfach einen Teppich oder eine Matte mit grober Struktur am Eingang auslegen und schon wird der Staub von draußen dort gebunden und gelangt nicht in die Wohnung. Mindestens einmal die Woche ausschüttelten und Schuhe bereits im Flur ausziehen.

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Ein einfaches und effektives Mittel im Kampf gegen Staub ist Luftfeuchtigkeit. Denn Feuchtigkeit bindet den Staub und sorgt dafür, dass er sich weniger schnell ausbreitet. Besonders im Winter, wenn die Luft durch’s Heizen trocken ist, breitet sich Staub ungehindert aus. Wer keinen Luftbefeuchter hat, kann einfach eine Schüssel Wasser auf die Heizung stellen. Durch die Hitze verdunstet das Wasser und die Luftfeuchtigkeit erhöht sich. Und auch Zimmerpflanzen helfen, die Luftfeuchtigkeit zu steigern.

Regelmäßiges Lüften

Klingt auf den ersten Blick eher widersprüchlich, da so auch von außen Staub in die Wohnung kommt, aber durch Lüften gelangt mehr Staub nach draußen als hineinkommt. Wer direkt an einer Straße oder in der Stadt wohnt, sollte natürlich nicht zu Hauptverkehrszeiten die Fenster aufreißen, da sonst Staubpartikel von Abgasen und Straße in die Wohnung gelangen. Am besten morgens und abends Stoßlüften. Außerdem erhöht regelmäßiges Lüften auch die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden - hilft also doppelt.

Staubfänger vermeiden

Vorhänge, Stoffbezüge auf Stühlen und Sofas, Lampenschirmen und Decken sind wahre Staubmagneten. Hier gilt weniger ist mehr. Denn je weniger Staubfänger man in einem Raum hat desto weniger Staub kann sich absetzen. Positiver Nebeneffekt: Es bleibt nicht nur weniger Staub hängen, das Abstauben geht auch viel schneller.

Wie staubt man richtig ab?

Wenn es aber dann doch an der Zeit ist, den Staub zu beseitigen, dann sollte man richtig vorgehen. Am besten immer von oben nach unten Staubwischen. So verhindert man, dass bereits entstaubte Flächen erneut staubig werden. Für Wände und Decken sollte man einen verstellbaren Staubwedel mit langem Stiel oder einen Wischmopp mit einem Mikrofasertuch benutzen. Zuerst sind die Deckenecken und die Oberseiten von Leisten, Schränken, Bücherregalen und Türen dran, danach Fußleisten und Zierleisten. 

Im Schlafzimmer, bevor die neue Bettwäsche aufs Bett kommt, immer zuerst Kopfteil und ggf. Bilder oberhalb des Bettes abstauben. Zuletzt den Boden saugen, um heruntergefallenen Staub zu beseitigen.

Mikrofasertücher Verwenden

Mikrofasertücher bestehen aus sehr feinen Polyesterfäden, die ein Vielfaches ihres Gewichts an Staub, Schmutz und Flüssigkeiten aufnehmen können. Das Tuch vor der Reinigung leicht mit Wasser besprühen, da leicht feuchte Mikrofasern den Staub besser aufnehmen.
Nach getaner Arbeit sollte man Mikrofasertücher immer separat von anderer Wäsche waschen, da sich sonst Flusen von anderen Wäschestücken an den Mikrofasern festsetzen. Und auch auf Weichspüler sollte verzichtet werden. Der sorgt nämlich dafür, dass Mikrofasern verstopfen und verhindert, dass sie Flüssigkeiten aufnehmen.

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