Die größten Do's & Don'ts in Clubs und bei Partys

Feiern will gelernt sein. Wir verraten, wie man beim Partymachen einen guten Eindruck hinterlässt.

Feiern, tanzen, trinken, eine gute Zeit haben: Party machen ist kein Kinderspiel! Jeder, der schon mal unschlüssig in einem überfüllten, stickigen und lauten Club war und auf cool-trendy Weise das Bier von jemandem halten musste (der dann nie wieder aufgetaucht ist), weiß: so einfach ist die Sache nicht.

Partymachen will gelernt sein, auch wenn sich das im ersten Moment so überhaupt nicht nach Spaß anhört. 

Aber no worries: Ein paar einfache Regeln (man könnte auch strenger "Verhaltenskodex" dazu sagen) helfen bereits, um zumindest nicht zur uncoolsten Person im Club zu werden. Und ja, auch das ist bereits eine Leistung, die nach Anerkennung schreit. 

5 wichtige Do's & Don'ts in Clubs und bei Partys:

DO's:

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1. Sei du selbst

Hört sich logisch an, ist aber das A und O, wenn die Nacht nicht zum Reinfall werden soll. Nichts ist anziehender als eine Person, die voll und ganz das eigene Selbst zelebriert und dazu steht, wer sie ist. 

Rauch nicht, wenn du Nicht-Raucher bist. Trink nur das, was du möchtest und dir schmeckt – auch wenn es kein Alkohol sein sollte (man kann auch ohne Spaß haben!). Erzähl nur Witze, wenn du sie lustig findest. Sag Nein, wenn du Nein meinst. Tu nur das, womit du dich wohl fühlst, du musst nicht im Mittelpunkt stehen, damit man dich mag. 

Krampfhaft eine Rolle zu spielen ist unauthentisch und fällt sowieso nach ein paar Minuten auf.

2. Sei gut ausgerüstet

Eine kleine (!) Tasche sollte mit dabei sein, wenn du dir die Nächste um die Ohren schlägst. Neben Basics wie Schlüssel, Handy und Geldbörse solltest du mit folgenden Dingen ausgerüstet sein: Kondome (always be prepared!), ein kleiner Spiegel (könnte den Gang auf's grausige WC ersparen) sowie ein Feuerzeug. 

Letzteres packst du auch auch dann ein, wenn du Nichtraucher bist, denn um Feuer zu bitten ist bis heute einer der beliebtesten Anmachsprüche. Wär doch schade, wenn du dann nicht aushelfen könntest und das Feuer im Keim erstickst ...

©Foto von YingYi Dai auf Unsplash

3. Sei respektvoll

Wir alle wissen: Beim Fortgehen geht's nicht immer nur harmonisch zu. Auch, wenn es dir eigentlich bewusst ist, rufe es dir nochmals laut ins Gedächtnis: Andere zu diskriminieren oder herablassend zu behandeln macht dich nicht zum coolen Alles-Checker oder zur begehrenswerten Diva. Es ist einfach nur ungut, unsympathisch und peinlich. Jemanden klein zu machen lässt dich nicht wachsen, sondern nur selbst schrumpfen. Und mit so einem Menschen will keiner zu tun haben.

4. Vereinbare eine Geheimsprache

Mach dir mit deinen Freunden und Freundinnen bestimmte Signale aus, die ihr euch zukommen lasst, wenn ihr Hilfe benötigt, zum Beispiel, wenn ihr belästigt werdet. Diese Signale sollten unkompliziert, leicht zu erkennen und unauffällig sein.

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5. Finanzen im Blick haben

Wenn der Gllückshormonspiegel hoch ist, sind Finanzen uninteressant: Man lebt schließlich nur einmal! Aber ein unerwartetes Loch in der Geldbörse am nächsten Tag verleiht der ansonsten coolen Partynacht einen fahlen Beigeschmack. 

Am besten, du setzt dir von Beginn an ein Geldlimit, das möglichst nicht überschritten werden sollte. Auch Vorglühen in Privatwohnungen hilft, Geld zu sparen – aber bitte nicht übertreiben, meist ist ein leichter Schwipps ohnehin lustiger als ein Totalausfall. Und: Eine Runde schmeißen ist okay, dann ist aber der nächste dran!

DONT's:

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1. Permanent am Handy kleben

Klar, einen gelungenen Abend möchte man mit Fotos festhalten und vielleicht auch auf Instagram oder TikTok teilen. Das sollte aber nur zwischendurch geschehen, danach packst du dein Handy bitte wieder weg

Klebst du die ganze Zeit am Display, strahlst du Desinteresse aus und baust unsichtbare Mauern um dich auf. Zudem verhindert es, den Moment zu genießen. Und genau darum geht's beim Fortgehen schließlich.

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2. Angst haben, mit Fremden zu tanzen

Zugegeben, das kostet einiges an Überwindung und Übung, aber es lohnt sich! Tanzen fördert nicht nur die Produktion von Glückshormonen, sondern auch die Kommunikation und auf Tuchfühlung ist man auch ganz schnell (wenn es beide Seiten wollen, natürlich). 

Wenn du unsicher am Dancefloor bist, passe dich dem Stil deines Gegenübers an. Prinzipiell gibt es eigentlich keine Regeln beim Tanzen, aber zu auffälliges Gezappel schaut meistens weniger anziehend aus.

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3. Trinke nicht durcheinander

Es ist bekannt, trotzdem zur freundlichen Erinnerung: Bleibe bei einem Drink und mische nicht, du wirst es am nächsten Tag bereuen. Zudem gibt es noch weitere wichtige Tipps:

  • Trinke nicht auf leeren Magen!
  • Trinke keine Energy-Drinks, die machen nur hibbelig und enthalten viel zu viel Zucker.
  • An der Bar solltest du keine Karte verlangen, das nervt meist den Barkeeper nur. Überlege schon vorher, was du trinken willst beziehungsweise bestelle einfach das, was dir als erstes einfällt.
  • Lasse deinen Drink niemals unbeaufsichtigt! (Dasselbe gilt für deine Tasche)
  • Schreibe nie betrunken Textnachrichten. Es kommt nichts Gutes dabei raus.
  • Setzte dich nie betrunken ans Steuer!

4. Sei eine Wanderelfe

Wir wissen zwar nicht, ob es tatsächlich Wanderelfen gibt, aber was wir damit meinen ist: Steh nicht nur an einem einzigen Platz im Club herum, sondern bewege dich und erkunde die Location. Verweile an unterschiedlichen Standorten (denn ja, genau das ist Fortgehen in den meisten Fällen). So lernst du leichter neue Leute kennen und bist vor Langeweile gefeit.

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5. Lass den DJ in Ruhe

Wir haben es alle schon getan, aber bitte: Lass den DJ in aller Ruhe seine Setlist spielen. Die ist akribisch vorbereitet und gerät durcheinander, wenn du dir deinen Lieblingssong wünschst. Meist bekommst du ohnehin nichts mehr als ein genervtes Augenrollen des DJs. Wartest du den ganzen Abend auf "deinen" Song und er kommt und kommt nicht, kann das zudem ordentlich die Laune vermiesen. 

Honorable Mention: Trage keine Sonnenbrille im Club

Auch das macht dich nicht cooler. Im Gegenteil. 

Manuel Simbürger

Über Manuel Simbürger

Seit 2024 bei kurier.at, zuvor als Redaktionsleiter von film.at zwischen cineastischem Pop, Kultur und Popkultur gependelt. 12 Jahre lang freiberuflich tätig gewesen, vor allem im Bereich Entertainment, Kultur, Gesundheit und Leseförderung. Beim KURIER-Newsdesk pendle ich erneut, diesmal zwischen den Ressorts und allen News-Lebenslagen. Mein Motto: Journalismus bedeutet, Geschichten zu erzählen. Privat stehen Literatur, Kino, Streaming und Gym im Fokus – und meine Familie.

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