lächelnde frau über 40

#aginggracefully: Beauty Tipps von 6 älteren Frauen

Schönheit verstehen und leben: Ältere Frauen auf Instagram und TikTok zeigen, wie es geht. Hier sind 6 Tipps für eine schöne Haut.

In den sozialen Medien gibt es immer mehr Frauen über 40 oder 50 Jahren, die ihre Schönheit erkennen und auch zeigen. Graue Haare werden gelebt, ebenso wie Fältchen und die Spuren, die das Leben auf der Haut hinterlässt. Alles nach dem Motto: Natürlich soll es sein! Hier sind einige Beauty Hacks, die sechs ältere Frauen auf Instagram geteilt haben. 

Weniger ist mehr 

Jedem fällt vermutlich auf Anhieb eine Skincare-Routine auf Social Media ein, die nicht weniger als 12 verschiedene Schritte und ebenso viele Produkte enthält. Zwischen exzessiver Hautpflege und immer wieder aufscheinenden Produktplatzierungen ist es erfrischend zu hören: Es braucht nicht so viele verschiedene Maßnahmen, um die Haut zu versorgen. Model Violeta Zuvela trägt maximal vier Produkte auf ihrem Gesicht, wenn sie zu Bett geht. Zusätzlich lässt sie an mindestens einem Tag in der Woche keine Produkte auf ihre Haut, um ihr eine Pause zu gönnen. Dadurch kann man eine essentielle Eigenschaft der Haut ausnutzen: Ihre Fähigkeit, sich selbst zu versorgen und zu reparieren. Wichtig ist nur, sie dabei zu unterstützen und nicht zu viel zu wollen. 

Nicht Anti-Aging, sondern eine gesunde Haut ist wichtig

Claudia Fabian hat sich die Frage gestellt: Wenn ich meine Skincare weglasse, kommen meine Hautprobleme dann wieder zurück? Ihre Antwort war "Ja". Ihr Fazit? Hautpflege kann zwar unterstützen, ist aber nur eine oberflächliche Lösung für ein tiefer liegendes Problem. Deswegen sollte man sich ihrer Meinung nach lieber auf die Gesundheit konzentrieren. Von Lasern, Tiefenpeelings oder Morpheus-Behandlungen lässt sie aus diesem Grund auch die Finger. 

Claudia Fabian

Claudia Fabian

©instagram/thebeautydebut

Feuchtigkeit und spezifische Bedürfnisse

Wasser braucht unser Körper zum Überleben - genauso geht es unserer Haut. Wenn es um Hautpflege geht, sollte Feuchtigkeit laut Kimberly Weimer allerdings nicht nur beachtet, sondern auch verstanden werden. Zu ihren Favoriten zählt Hyaluronsäure, das hydriert und gleichzeitig feine Fältchen aufpolstert. Es ist jedoch wichtig, den Unterschied zwischen dehydrierter und trockener Haut zu kennen. Ersterer fehlt es an Feuchtigkeit und letzterer an Öl. Man sollte seine Haut kennen, um sie richtig zu behandeln. 

Sonnenschutz, aber gewusst wie

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass wir alle unsere Haut vor der Sonne schützen sollten, um Hautbeschädigungen und -krankheiten zu vermeiden. Sonia rät auf ihrem Blog Style Beyond Age dazu, bei einem Sonnenschutz sowohl auf UVA- und UVB-Schutz zu achten. Vor allem bei älterer Haut ist das wichtig. Viele lassen die kleinen Symbolen auf der Verpackung außer acht und konzentrieren sich lediglich auf den SPF-Wert. Wer genau auf den richtigen Sonnenschutz achten möchte, sollte auch den Unterschied zwischen mineralischen und chemischen Sonnenschutzmitteln kennen. "Wenn Sie empfindliche Haut haben, kann ein mineralischer Sonnenschutz eine gute Wahl sein, da er tendenziell sanfter ist und daher weniger negative Hautreaktionen hervorruft", meint Sonia. Ein chemischer Schutz begrenzt dagegen Sonnenschäden durch verschiedene Chemikalien. Sonias Erklärung: "Sie wirken, indem sie UV-Strahlen in das Gewebe absorbieren, und wenn ultraviolette Strahlen in die Haut gelangen, wandeln sie die Strahlen in eine längere Wellenlänge um, die weniger schädlich und nicht so schädlich ist." Wer allerdings weiß, dass die Haut empfindlich reagiert, sollte mit chemischem Sonnenschutz vorsichtig sein. Im Zweifelsfall: beraten lassen!

Facial-Massage: sich einfach mal gönnen

Für besonderen Glow ist Penelope Springman ein großer Fan von Facials. Natürlich kann man sich auch daheim verwöhnen, aber ein Besuch bei der Kosmetikerin wirkt noch Tage nach. Andere Frauen wie Claudia Fabian empfehlen für zuhause auch eine Massage mit der Gua Sha Methode. Hierbei verwenden man einen auf eine bestimmte Art geformten Stein, um Wassereinlagerungen im Gesicht zu reduzieren und die Blutzirkulation zu fördern. 

Penelope Springman

Penelope Springman

©instagram/moxieinmidlife

Was für andere funktioniert, muss nicht bei jedem klappen 

Zuletzt ein Tipp, den man vermutlich auf jede Lebenslage anwenden kann: Nicht jeder Trend muss etwas für jeden sein. Bloggerin Natalie Steinborn ging es beispielsweise so mit dem gehypten Retinol-Serum. Nachdem sie mehrere Varianten des Serums getestet hatte, stellte sie fest, dass es einfach nichts für ihre Haut war. "Deine Haut muss sich nur daran gewöhnen und eine Toleranz aufbauen", rieten ihr Menschen in den Kommentaren. Trotz einer Formel, die besonders geeignet für sensible Haut sein sollte, erschienen nach einer Woche Rötungen und gereizte Stellen auf ihrer Haut. Ihr Tipp also: Immer darauf hören, was einem der eigene Körper zu verstehen geben möchte. 

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