Zwei Gläser mit Cocktail bei den US Open.

Taylor Swift bis Serena Williams: Warum alle diesen Cocktail lieben

In kurzer Zeit erreichte der Signature Drink der US Open Kultcharakter unter den Besuchern.

Manchmal können Melonenkügelchen, die für ein Dessert ausgestochen werden, einen richtigen Kult auslösen. Zumindest, wenn es am traditionsreichen Tennisturnier US Open passiert, und der Markenbotschafter der Wodka-Marke "Grey Goose" seine Finger im Spiel hat. 2006 passierte nämlich genau das: Die Melonenkügelchen erinnerten an Tennisbälle und mit dem Wodka-Hersteller entstand daraus der Cocktail "Honey Deuce", der schnell zum Markenzeichen des Turniers wurde. 

Der Drink der Stars

Die Gründe liegen auf der Hand: Der Drink ist schnell zubereitet, prägt sich gut ein und ist farblich ansprechend. Wer auf sich hält, achtet darauf, ein Glas mit dem rosafarbenen Drink in der Hand zu halten. 2024 gingen etwa Bilder von Taylor Swift, Travis Kelce (mit dem sie sich im August 2025 verlobte) und Tennis-Star Serena Williams durch die sozialen Medien. 

Der schnelle Kultcharakter in nur 20 Jahren führte auch zu steigenden Preisen, berichteten Fachmedien erst kürzlich zu Beginn der Tennismeisterschaft. 23 Dollar muss man für einen "Honey Deuce" mittlerweile bezahlen.

Wortspiel um einen Namen

Der Name ist übrigens ein Wortspiel, das stark mit Tennis zusammenhängt: Das englische Wort für Honigmelone (honeydew") wird mit dem Tennisbegriff "Deuce" (für Einstand) kombiniert.

Gemixt wird er aus nur wenigen Zutaten: Wodka (im Original eben vom Hersteller Grey Goose),  Zitronenlimonade und Himbeerlikör (meist von Chambord). Dazu kommt viel Crushed Ice in ein hoes Cocktailglas. Dekoriert wird der "Honey Deuce" - natürlich - mit Honigmelonenbällchen, die auf einen Spieß gesteckt werden.  

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