Wie der St. Pöltner Rathausplatz zum Eislaufplatz wird

von Sophie Seeböck

Organisator Florian Cerny gibt Einblicke, wie der Eiszauber in der Landeshauptstadt entsteht.

Noch kann man den Rathausplatz im Herzen der Landeshauptstadt mit normalen Schuhen queren. In knapp einem Monat ist dies dann nur mehr mit Kufen an den Sohlen möglich. Bis am 17. Dezember dann der St. Pöltner Eiszauber in seine zweite Saison starten kann, gäbe es aber noch viel zu tun, wie der zuständige Magistratsmitarbeiter Florian Cerny erklärt.

Aufbauarbeiten starten

Mit den Aufbauarbeiten wolle man noch Ende November starten: „Ab dann wird der Rathausplatz Schritt für Schritt zum Eiszauber werden“, so Cerny.

links: © Stadt St. Pölten

rechts: © Stadt St. Pölten

Vom Rathausplatz zum Eiszauber

So wird sicher der St. Pöltner Rathausplatz bis zum 17. Dezember verändern

Damit das Eis später gleichmäßig gefrieren kann, müssen zuerst 450 Tonnen Sand das Gefälle des Rathausplatzes ausgleichen. Anschließend werden Kühlschläuche ausgelegt, durch die die Kühlsole zirkuliert, die später für die Eisgewinnung und -erhaltung dient. Dafür muss aber das Wetter mitspielen: „Außentemperaturen, starker Schneefall und Föhn können Herausforderungen sein“, weiß Cerny.

Erfahrung aus Vorjahr

Die Erweiterung des Platzes um eine 400 Quadratmeter große Eisfläche im Norden erschwere die Errichtung heuer nur geringfügig. „Arbeitsschritte, die bei der Premiere noch Neuland waren, sowie Schwierigkeiten, die bei der erstmaligen Umsetzung aufgetaucht sind, sind heuer bereits bekannt“, erklärt der Organisator. Auch die Pflege der größeren Fläche sei nicht schwerer, lediglich etwas zeit- und personalaufwendiger.

Aus dem Vorjahr habe man nicht nur beim Aufbau gelernt: „Das aufgrund des großen Andrangs im Dezember 2020 nachträglich eingeführte Online-Reservierungssystem wird angepasst und dieses Jahr bereits von Beginn an eingesetzt“, verrät Cerny.

Alle Szenarien vorbereitet

Zutritt auf die Eisfläche werde je nach den gültigen gesetzlichen Auflagen – egal ob 3-, 2,5- oder 2-G – erfolgen. „Das Organisationsteam hat Lösungen für alle Szenarien vorbereitet“, ist sich Cerny sicher.

Organisator Florian Cerny mit Maskottchen

©Privat

Vormittags soll das Eis wieder für die St. Pöltner Schulen reserviert sein. Schlittschuhe wie auch die laut Cerny bei den jüngsten Gästen beliebten Eislaufhilfen in Form von Eisbären und Pinguinen wird es zum Ausleihen geben.

Ein Highlight ist zur Eröffnung geplant: Für eine Show wird sich Olympiasiegerin Emese Hunyady aufs St. Pöltner Eis begeben.

Über Sophie Seeböck

Kommentare