Bucatini mit Fenchel und Sardinen von Gennaro Contaldo

Heidi Strobl

von Heidi Strobl

Wenn Kochlegende Gennaro Contaldo in einem italienischen Hinterhof Pasta zubereitet, muss man es einfach nachmachen.

Überblick

Zubereitungszeit

20 Minuten

Kalorien

450 kcal/Person

Aufwand

gering

Zutaten

Portionen

4

wildes Fenchelgrün (oder Fenchelgrün von 2 Fenchelknollen)

natives Olivenöl extra

große Zwiebel, fein gehackt

Safranpulver

Pinienkerne

Sultaninen, in etwas warmem Wasser eingeweicht

Sardellenfilets

frische Sardinen, geputzt, Köpfe und Innereien entfernt, in Stücke geschnitten

Pasta Bucatini (alternativ: dicke Spaghetti)

ganze Knoblauchzehe

Semmelbrösel

Meersalz

Zubereitung

1 / Wasser in einem großen Topf mit Fenchelgrün zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und beiseitestellen, damit der Fenchel das Wasser aromatisiert. In diesem Wasser wird später die Pasta gekocht.

2 / Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Zwiebel darin 5 Minuten anschwitzen, bis sie weich ist. Safran, Pinienkerne, abgeseihte Sultaninen und Sardellenfilets zufügen und bei niedriger bis mittlerer Hitze garen, bis sich die Sardellen aufgelöst haben. Die Sardinenstücke zugeben, die Temperatur erhöhen und 2 Minuten unter Rühren braten. Dabei ein wenig Fenchelwasser zugießen.

3 / Den Fenchel aus dem Wasser schöpfen und leicht abkühlen lassen. Dann fein hacken und beiseitestellen. Das aromatisierte Wasser leicht salzen und zum Kochen bringen. Die Bucatini darin al dente garen.

4 / Inzwischen das Olivenöl für das Topping in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Die Knoblauchzehe zugeben und 1 Minute anschwitzen, dann die Semmelbrösel zufügen. Unter Rühren braten, bis das Öl aufgesogen ist und die Semmelbrösel goldbraun sind. Vom Herd nehmen und beiseitestellen. Die Knoblauchzehe entfernen. Die Pasta abseihen und etwas Kochwasser aufbewahren. Pasta und Kochwasser in die Pfanne zur Sauce mit den Sardinen geben. Den Fenchel zufügen und bei hoher Hitze gründlich vermengen. Mit den Semmelbröseln bestreuen und sofort servieren.

Tipp

Statt wildem Fenchel kann das Grün vom Gemüsefenchel verwendet werden: Die Knollen in feine Scheiben schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren und als Beilage  reichen.

Heidi Strobl

Über Heidi Strobl

Heidi Strobl schreibt seit 2005 wöchentlich über Essen&Trinken in der freizeit „Vom Acker bis zum Kochtopf“. Seit 2011 kocht sie für die Serie AM HERD mit prominenten Gästen. Bücher: „Der Kürbis“ 2001, „Dinner for one“ - schnelle Singlerezepte 2013.