Indischer Snack: Vegane Pakora für Zwischendurch

Pakora sind ein beliebtes indisches Street-Food, das sich leicht zaubern lässt. Das Koch "Alpha-Omega Formel" verrät, wie!

Überblick

Kochzeit

ca. 25 min

Schwierigkeit

leicht

Ernährungsform

vegan

Johanna Paungger und Thomas Poppe widmen sich in ihrem Kochbuch "Alpha-Omega-Formel" der natürlichen Ernährung nach uraltem Wissen. Grundlage ist das Erkennen des individuellen Ernährungstypus und die dazugehörigen Speisen und Rezepte. Sie analysieren die sieben Bausteine, die eine gute Ernährung voraussetzt, geben praktische Tipps für die Integration der Alpha-Omaga-Ernährung in den Alltag und präsentieren 100 passende Rezepte. 

Pakora sind vor allem für den Omega-Typ zugeschnitten. Ob Sie einer sind, erfahren Sie unten.

Zutaten

Portionen

4

Gemüse der Saison, klein und dünn geschnitten

Kichererbsenmehl

Kruezkümmel, gemahlen

Bockshornklee

Paprikaplver, edelsüß

Kurkuma, gemahlen

Koriander, gemahlen

Chiliflocken

Salz

kaltes Wasser

Rapsöl oder anderes Bratöl zum Frittieren

Zubereitung

1 / Für den Teig das Kichererbsenmehl in eine Schüssel geben und alle Gewürze und das bdazu mischen. Das kalte Wasser nach und nach zugießen und die Masse gleichzeitig mit einem Schneebesen schlagen, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entstanden ist.

2 / Eine Portion Gemüse hineingeben (etwa 1 gehäufter EL) und im Teig wenden. Bitte nicht vergessen: Das Gemüse klein bzw. dünn schneiden, weil es nur frittiert wird und nicht vorgekocht ist. Das ist wichtig beispielsweise bei Kartoffeln.

3 / Das Öl in einem breiten Topf stark erhitzen. Darauf achten, dass es nicht zu rauchen anfängt! Jetzt probiere, ob das Öl heiß genug ist: Wenn ein Teigtropfen sofort zischend an die Oberfläche steigt, passt es. Herdplatte auf mittlere Hitze herunterschalten.

4 / Gemüse portionsweise erst im Teig wenden und dann in das heiße Fett geben. Jeweils 7–9 Minuten frittieren, bis alles goldbraun und knusprig ist. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren oder bei 125 °C (Ober-/Unterhitze) im Backofen für kurze Zeit warm halten.

5 / Pakora schmecken allerdings auch kalt und als Zwischendurch-Snack sehr gut.

©GU Verlag

Über das Buch

"Alpha-Omage-Formel - Das alte Wissen von der Ernhrung und wie es deiner wahren Natur entspricht"
von Johanna Paungger und Thomas Poppe
Erschienen bei Gräfe und Unzer
Erhältlich auf Amazon.de

Bin ich der Omega-Typ?

Diese Suppe ist für den Omega-Typ zugeschnitten. Während der Alpha-Typ eher zu tierischen Ressourcen neigt und diese gut verträgt, ernährt sich der Omega-Typ fleischarm und wenig klassischem Getreide. Reis, Nüsse, Tomaten und Knoblauch sollten bei ihm an der Tagesordnung sein - belastet wird er durch Fette tierischer Herkunft aber auch Zwiebel oder Roggenmehl. Auch Kernobst wie Äpfel und Birnen sollte der Omega-Typ reduzieren. 

Wieso sollte man also eruieren, zu welchem Typ man gehört? Autorin Johanna Paungger dazu: "Schau dich um in der Welt. Überall dort, wo die Menschen diese Ernährungsweise teilweise oder zur Gänze pflegen, sind sie gesund und fit bis ins hohe Alter, können ihre körperliche Stärke bewahren und ihr Immunsystem robust halten und vor allem, sie können sich sogar geistig weiterentfalten."

©GU Verlag

Küchentrick

Kichererbsenmehl gibt es inzwischen im Bioladen und vielen anderen Lebensmittelgeschäften mit asiatischen Produkten. Eine Packung reicht für mehrere Rezepte. Wenn der Teig während der Vorbereitung zu dick wird, füge etwas Wasser hinzu. Anstelle einer Bratpfanne kannst du einen Wok verwenden. Überschüssigen Teig einfach ebenfalls frittieren, das sind dann Pakora-„
Streusel“. Als Rezept für Alpha-Typen verwendest du einfach statt Pflanzenöl Ghee/Butterschmalz zum Frittieren.