House of Gucci Szenenfoto

Die bedeutendsten Modefilme aller Zeiten

Sandra Keplinger

von Sandra Keplinger

Modefans können sich bis zum Start von "House of Gucci" mit diesen Modefilmen die Zeit versüßen.

Das Thema Mode scheint seit jeher eine Faszination auf Kinobesucher auszuüben. Das Leben von Designern, Models, Fotografen und - ja - Modemagazin-Praktikantinnen sorgte in den vergangen Jahrzehnten regelmäßig für Kassenschlager. Oberflächlichkeit spielt in diesen Filmen allerdings nicht die Hauptrolle. Tiefe Abgründe, viel Emotion und überschießende Kreativität stehen hier im Mittelpunkt. Die freizeit hat für euch die wichtigsten Filme aus dem Genre gesammelt:

Funny Face

Audrey Hepburn tanzt sich in diesem Film aus de Jahr 1957 durch Paris. Irgendwie landet sie bei einem Modemagazin, wo ihre Antagonistin Kay Thompson ihr das Leben schwer macht. Für viel lustige Stimmung sorgt Fred Astaire als Modefotograf, der - der Zeit entsprechend - oft den Retter in der Not gibt.

Coco Before Chanel

Audrey Tautou spielt die junge Coco Chanel in dieser klassischen Filmbiografie. Hier geht es vor allem um den Mensch Gabrielle Chanel, weniger um die avantgardistische Modeikone, die als Coco bekannt wurde. Im Film wird eine eigenständige, junge Frau portraitiert, die ihre Leiderschaft für Beruf und Schaffen genauso zelebriert wie ihre privaten Leidenschaften.

Blow Up

Kaum ein anderer stellte die Swinging Sixties in London so grafisch dar wie Michelangelo Antonioni in "Blow Up". Der Modefotograf und Mod Thomas (dargestellt von David Hemmings) wird in einen Mordfall verwickelt. Die Geschichte ist spannend, die Darstellung von Models und der Umgang mit Frauen ist aus heutiger Sicht eher fragwürdig. Auch wegen Gastauftritten von Jane Birkin oder Veruschka und einem fantastischen Soundtrack ist dieser Film noch immer Kult, auch wenn man ihn sicher in zeitlichem Kontext sehen muss.

Phantom Thread

Im letzten Film mit Daniel Day Lewis geht es um den alleinstehenden Modemacher Reginald Woodcock und seine Muse. Die Geschichte basiert auf dem Designer Charles James, der bis heute als einer der bedeutendsten Couture-Designer gilt. 2018 war der Film mehrfach für die Oscars nominiert und gewann wenig überraschend die Kategorie "Bestes Kostüm".

The Devil Wears Prada

Die Geschichte basiert grob auf wahren Begebenheiten. Meryl Streep verkörpert die an Anna Wintour angelehnte Chefredakteurin Miranda Priestly, die ihre neuen Assistentin (Anne Hathaway) vor viele Herausforderungen stellt. Der Film zeichnet ein glamouröses und gleichzeitig hartes Bild vom Modejournalismus, der direkt aus dem Leben gegriffen ist. Mirandas intelligente Rede über die Bedeutung eines blauen Pullovers macht dabei ebenso Laune wie die Looks und Settings in New York und Paris. Für das Kostümdesign zeichnete sich Patricia Field verantwortlich, die vor allem mit ihrer Ausstattung von "Sex and the City" bekannt wurde.

Sandra Keplinger

Über Sandra Keplinger

Sandra Keplinger ist Digital Pruducer bei freizeit.at, dem Digitalportal der KURIER freizeit. Die gelernte Fotografin liebt alle Themen rund um Ästhetik. Sie arbeitete als Foto- und Modechefin beim WIENER, schrieb über Mode und Beauty in der DIVA und war zuletzt CvD bei Falstaff LIVING.

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