Shoppen gehen nicht notwendig: Stylingideen für die Silvesternacht

Ein Blick auf die Laufstegshows zeigt, wie sich bereits Vorhandenes neu kombinieren lässt – für die Party als auch die Couch.

Die US-Designerin Amy Smilovic ist kein Fan von sogenannter Occasion Wear. Also Kleidung, die nur zu ganz bestimmten Anlässen getragen werden kann – und dementsprechend den Rest des Jahres im Kleiderschrank hängt. Silvester gehört zu diesen Anlässen. In irgendeinem Geschäft muss noch schnell ein gut sitzendes Paillettenkleid gefunden werden, dazu passende Ohrringe und vielleicht doch auch eine neue Handtasche. Solche Einkäufe bleiben typischerweise die darauffolgenden Monate unangetastet und sind damit nicht nachhaltig.

Deshalb zeigt Smilovic ihren 122.000 Followern regelmäßig, wie sich bereits vorhandene klassische Kleidungsstücke abwechslungsreich stylen lassen. Einer ihrer Lieblingstricks: Sommersandalen zu bunten Socken oder Strumpfhosen stylen. So lässt sich zum Beispiel ein bereits vorhandenes kleines Schwarzes aufpeppen. Wenn beides farblich aufeinander abgestimmt vorhanden ist, wirkt das Gesamtergebnis besonders modisch.

©Getty Images for NYFW: The Shows/Fernanda Calfat/Getty Images

Cardigan aufpeppen

Auch mit Accessoires lässt sich ohne Neukauf ein neuer Look kreieren. Dazu einfach aus der Schmuckschatulle zwei verschiedene Ohrringe wählen, wie es an den Models bei der Laufstegshow der französischen Designerin Isabel Marant zu sehen war. Regeln gibt es dabei keine: Große Ohrringe können auch mit kleinen oder Gold mit Silber kombiniert werden.

©APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN

Wer sich dazu entschließt, den Jahreswechsel in den eigenen vier Wänden zu verbringen, kann den Ohrring-Trick auch zu Jogginghose und Strickpullover anwenden. Oder sich etwas vom Look der Chanel-Models abschauen: Zum Cardigan mit Schmuck klotzen und mehrere Ketten und Armreifen dazu tragen. Die Taille kann mit einem ausgefallenen Gürtel betont werden. Zumindest für die Erinnerungsfotos. Spätestens zu Fondue oder Raclette braucht es dann um die Körpermitte ausreichend Platz.

©Chanel
Maria Zelenko

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Mode- und Beauty-Redakteurin

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