Ein neuer Modehype mixt Haute Couture mit Streetwear auf

Wenn Luxusmarken mit Streetwear-Labels kooperieren, werden Jogger & Sneakers salonfähig. Zum Nachshoppen, staunen und träumen.

Wer sich für Mode interessiert, kennt sicher den Trend, der immer hipper wird: Streetwear. Nicht zu verwechseln mit Streetstyle. Obwohl sich beide gegenseitig beeinflussen. Was bedeutet Streetwear, woher kommt sie und warum kooperieren Luxuslabels wie Louis Vuitton, Balenciaga, Tiffany & Co. heute mit den klassischen Streetwear-Labels Stussy, Supreme, Off-White oder Kith?

Baseball-Jacke, 3.900 €, Shorts, 890 €, von Virgil Abloh für Louis Vuitton X NBA

©Hersteller

Streetwear, modische Alltags-Kleidung, die auf der Straße von Sportlern und Vertretern der Subkultur getragen wird, entwickelt sich zum schnellst wachsenden Zukunftsmarkt der Modeindustrie und geht auf die Mode der Pop-, Hip-Hop- und Skater-Szene der 1980er- und 1990er-Jahre zurück. Den Anfang zum Streetwear-Hype setzte etwa Basketballer Michael Jordan, als er begann, seine Sneakers zu verkaufen.

Der Nike Air Force 1 von Virgil Abloh für Louis Vuitton erzielte bei einer Charity-Auktion 25,3 Millionen Dollar.  Aktuelle Sneakers ca. ab  800 €

©Hersteller

Heute erzielen solche Sammlerstücke schwindelerregend hohe Preise bei Auktionen, wie etwa Virgil Ablohs Nike Air Force 1 oder sein Skatercase für Louis Vuitton X Supreme. Kleine Subkultur-Streetwear-Labels aus der Skater-, K-Pop- und Influencer-Szene verbreiten hingegen ihre immer neuen Streetstyles längst via Social Media.

Das Skatercase von Supreme X Louis Vuitton hat Sammlerwert und ist fast ausverkauft. Um ca. 151.000  €  bei https://crepslocker.com 

©Hersteller

An diesen Straßentrends orientieren sich  Haute-Couture-Labels sehr gerne, setzen sie auf dem Laufsteg um und machen sie so zu Statussymbolen. Mit Einflüssen aus der Rapper-Szene, wie Goldketten, Print-Shirts, Jogging-Hosen, Bucket-Hats und Sneakers, zeigt sich Streetwear oft Gender-neutral. Vielleicht wird das eine oder andere Teil aus Virgil Ablohs aktueller Louis Vuitton-Kollektion auch wieder zum begehrten Sammlerstück.

Virgil Ablohs Streetwear-Label Off-White

Monalisa Sweatshirt

€ 475,-

Zum Produkt

Baseball-Blouson von Kith

Sport-Jacket

€ 625,-

Zum Shop

Goldener Unisexring von Versace

Rapper-Ring

€ 320,-

Zum Shop

Balenciaga X Mr. Spex

Pilotenbrille

€ 324,95

Zum Produkt

Streetstyle Print-Shirt, 19,99 €, Jogger, 29,99 €, von C&A

©Hersteller

Girl-Power

Natürlich ziehen nicht nur Luxuslabels mit, wenn es um Girl-Streetwear geht, die Looks im angesagten Streetstyle zeigt. Obwohl es in allen Kollektionen schon unisex-Teile gibt, wie Hoodies, Sweaters oder Schmuck.

Metallcollier Maxi-Chain von Balmain,  1.390 €

©Hersteller

Wie etwa beim angesagten Label Balenciaga. Das Model trägt das Metallcollier Maxi-Chain von Balmain zwar als Gürtel, aber die Halskette ist größenverstellbar und für Sie und Ihn tragbar.

 

 

 

 

Die Winter-Accessoire-Kollektion von Tiffany X Supreme war in Sekunden ausverkauft  

©Supreme x Tiffany & Co.

Oder wie die coolen Brillen- und Schlüsselketten von Tiffany X Supreme. Sie war leider in Sekunden ausverkauft und findet sich vereinzelt, wie die Accessoires von Supreme X Louis Vuitton auf Vintage-Platformen wieder, als Sammlerstück. Und bei Sweaters und Print-Shirts sollte man auf den Schnitt achten. Weite, gerade Schnitte eignen sich für unisex.

Prada

Sweater mit Nieten

€ 2.900,-

Zum Shop

adidas by Stella McCartney

Jogginghose

€ 85,-

Zum Shop

Yeezy Gap X Balenciaga

Kapuzenhoodie

€ 290,-

Zum Shop

Dolce Gabbana

Armband im Rapper-Look

€ 12.500,-

Zum Shop

Reyerlooks

Print-Shirt

€ 99,99,-

Zum Shop

adidas by Stella McCartney

Miniairliner

€ 45,-

Zum Shop
Florentina Welley

Über Florentina Welley

Mag. Florentina Welley ist seit 2006 bei der freizeit und schreibt über ihre Lieblingsthemen: Mode und Reise gemischt mit einer Prise Lifestyle im Zeitalter web 2.0 und Social Responsibilty. Sie kann und kennt so gut wie alles: Sie war beim Film, u.a. als Co-Produzentin für den österreichischen Spielfilm "Die toten Fische", in der Werbe- und Medienbranche für Konzepte, Texte und Modeproduktionen, machte Styling, Regieassistenz, Ausstattung und Kostümbild. Und war Modechefin bei WOMAN, ehe sie zur freizeit wechselte. Ach ja, und dann konzipierte die Journalistin Modeproduktionen für die freizeit und macht als Freelancer Kunst- und Design-Events und mehr. Ihre Themenschwerpunkte bei der freizeit sind Mode, Reise, Lifestyle, Design, Kunst.

Kommentare