Großer Auftritt: Was es mit Meghans speziellem Kleid auf sich hat

Christina Michlits

von Christina Michlits

Im Big Apple wollte Markle mit einer freizügigen Designerrobe punkten. Günstig war der Auftritt nicht gerade.

Dass Meghan Markle schon im Königshaus auf Styling-Gesetze der biederen Brit-Royals gepfiffen hat, beweisen schon frühere Auftritte mit ärmellosen Kleidern, hochgeschlitzten Roben und rückenfreien Tops, die viel Haut zeigten. Herzogin Kate oder andere Mitglieder der Royals könnte man sich in diesen Kleidern schwer vorstellen.

Jetzt hat Meghan durch ihren Austritt aus der "Firma", wie sie das Königshaus nennt, aber ohnehin keine ungeschriebenen Regeln mehr zu befolgen was ihre Outfits angeht.

Kosten des Outfits

Und so zeigte sich die ehemalige Herzogin von Sussex bei ihrem Abend-Auftritt in New York in einer sexy Robe von Carolina Herrera (Kostenpunkt: 1.500 Euro). Die Haare hatte sie zu dem pompösen Kleid streng zu einem Ballerina-Bun hochgesteckt.

Kombiniert wurde das Dess mit Beinschlitz und tiefem Ausschnitt mit dunkelroten Pumps von Giuseppe Zanotti um 300 Euro.

Was geradezu billig im Vergleich zu ihrem Schmuck ist. Den setzte sie dezent mit kleinen Diamantohrringen (10.000 Euro von Maison Birks) und zwei Armbändern von Cartier (das Love-Bracelet um 5.000 Euro, das Diamantarmband um 17.000 Euro) ein.

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©REUTERS/EDUARDO MUNOZ
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Aus neuer Kollektion

Designerin Herrera zeigte einen Entwurf des Kleids kurz nach Markles Erscheinen. Die Robe ist Teil der ganz neuen Pre-Fall 2022 Kollektion von Kreativdirektor Wes Gordon.

Erster Auftritt nach Babypause

Markle war das erste Mal seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Juni auf einem Event zu sehen. Mit dem Outfit scheint sie ganz bewusst auf die Konventionen von Harrys Familie entgegenzutreten. Die rote Mohnblume auf ihrem Kleid trug sie im Bezug auf die Gala, mit der gefallene Armeemitglieder im Krieg gedacht werden.

Das Paar besuchte die "Salute to Freedom"-Gala im Intrepid Museum.

Christina Michlits

Über Christina Michlits

Hat Theater-, Film- und Medienwissenschaften studiert. Nach Kennenlernen des Redaktionsalltags bei Profil und IQ Style, ging es unter anderem zu Volume und dem BKF. Seit 2010 bei KURIER für die Ressorts Lebensart und Freizeit tätig.

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