So geht der perfekte Reindling für die Osterfeiertage

Was dem Wiener die Osterpinze, ist dem Kärntner der Reindling. Was ist dran an dieser Osterjause?

"Ja, ist grad frisch gekommen!" Beim Poehl am Naschmarkt jubiliert die Stimme am Telefon. Neue Osterware ist da. Ein Reindling!

Wer oder was, ein Reindling? Was ist denn das? Er schaut aus wie ein Guglhupf, schmeckt aber doch irgendwie anders. Nicht nur wegen der vielen Rosinen.

In Germteig gewickelt, sorgt die osterliche Delikatesse bei vielen Kärntnern für kulinarische Kindheitserinnerungen. Und das schauen sich gerne auch andere von dieser Spezialität ab: In einem "Reindl" gebacken, wird der Reindling danach gerne auch mit Schinken, Kren und Eiern verspeist.

Reindling in Eigenregie

Freilich, auch das ist möglich: der Reindling in Eigenregie.

Kärntner benötigen wohl kaum eine Anleitung, alle anderen werden aber froh sein über die Schritt-für-Schritt-Erklärung von Gerhild vom Landgut Moserhof.

Zutaten für den Teig:

1 kg Mehl
100 gr Zucker
2 Kaffeelöffel Salz
2 Packerl Trockengerm (od. 40 gr. frischer Germ)
1/2 l Milch
100 g zerlassene Butter
4 Eier

Zutaten für die Füllung:

Zucker
Zimt
geriebene Nüsse (Walnüsse und/oder Haselnüsse)
Rosinen (wenn möglich in Rum getränkt)

Zubereitung:

Zuschauen, gutes Gelingen und Frohe Ostern!

 

Bernhard Praschl

Über Bernhard Praschl

Bernhard Praschl, geboren 1961 in Linz. Als Stahlstadtkind aufgewachsen zwischen Stadtwerkstatt und Brucknerhaus. Studium der Politikwissenschaft und Publizistik an der Uni Wien. Zivildienst im WUK; 1989-1992 in der Die Presse, seit 1992 Redakteur im KURIER, seit 1995 in der FREIZEIT. "Seinfeld"-Fan der fast 1. Stunde und froh, dass Netflix im Oktober 2021 auch draufgekommen ist, diesen von 1989 bis 1998 entstandenen Kulturschatz ins Programm aufzunehmen. Nach frühen Interrailreisen durch Europa (Portugal bis Irland) und Autofahrten entlang der California State Route und dem Overseas Highway nach Key West jetzt wieder Bahnfahrer - und E-Biker.

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