Jessas Maria! Jon Bon Jovi macht Wein aus Hampton Water

Nach Brad Pitt, Sarah Jessica Parker und Sting verkauft auch Jon Bon Jovi seinen eigenen Wein.

Perfekte Punktlandung: Vier Mal hintereinander erzielte der "Hampton Water Rosé" 90 Punkte in der Wertung der renommierten US-Weinbibel Wine Spectator. Nicht schlecht. Noch dazu eine Premiere: Es ist das erste Mal, dass beim Wine Spectator ein Rosé in derartige Spähren vorstieß. Und das ist mehr als nur eine kleine Randnotiz für Connaisseure, denn hinter dem Roséwein stehen mit Jon Bon Jovi und Gérard Bertrand zwei graumelierte weltbekannte Herren, die nicht ganz vom Fach sind.   

Der eine ein Rocker aus New Jersey ("Livin'On A Prayer"), der andere ein französischer Ex-Rugby-Profi (RC Narbonne), besiegelten sie vor Jahren bei einem Dinner im St. Regis in New York eine Partnerschaft, die eben dauerhaft rosa Früchte trägt.

Transatlantische Freundschaft   

Wobei da auch ein dritter Typ gewaltig mitspielt, immerhin ist er Initiator dieser amerikanisch-französischen Partnerschaft: Jesse Bongiovi, der Sohn des Rockstars. Der ehemalige Football-Spieler hatte eines Tages mit seinem Vater in den nobeligen Hamptons einige Gläser Roséwein genippt und zwar so viel, dass sie ihn aus einer Laune heraus "Hampton Water" tauften 

Fast ein Fauxpas: Bei Vater Bon Jovi hatte dieser Farbton bis dahin unter "Drink Pink" Saison. Gemeinsam wollten Jon und Jessie aber nun ihren eigenen Hampton-Wein produzieren.

©Hampton Water

Konzepte wurden entworfen, Flaschendesigns überlegt, bis ein Freund Nägel mit Köpfen machte. Er brachte das Vater-Sohn-Duo mit Gérard Bertrand zusammen. Und der biss an. Immerhin versteht Jon Bon Jovi als ehemaliger Eigner des Arena-Football-Teams der Philadelphia Soul auch einiges vom animierenden Spiel der Sportler. 

Handsigniert

Bei Wein & Co kommt man zwar nicht in den Genuss handsignierter Trauben, aber zur Eröffnung der Rosé-Saison verlost der heimische Weingroßhändler ein Arbeitsgerät von Jon Bon Jovi, eine handsignierte Fender Telecaster E-Gitarre.

©Wein&Co
Bernhard Praschl

Über Bernhard Praschl

Bernhard Praschl, geboren 1961 in Linz. Als Stahlstadtkind aufgewachsen zwischen Stadtwerkstatt und Brucknerhaus. Studium der Politikwissenschaft und Publizistik an der Uni Wien. Zivildienst im WUK; 1989-1992 in der Die Presse, seit 1992 Redakteur im KURIER, seit 1995 in der FREIZEIT. "Seinfeld"-Fan der fast 1. Stunde und froh, dass Netflix im Oktober 2021 auch draufgekommen ist, diesen von 1989 bis 1998 entstandenen Kulturschatz ins Programm aufzunehmen. Nach frühen Interrailreisen durch Europa (Portugal bis Irland) und Autofahrten entlang der California State Route und dem Overseas Highway nach Key West jetzt wieder Bahnfahrer - und E-Biker.

Kommentare